Die Coronavirus-Pandemie hat neben den offensichtlichen gesundheitlichen Folgen auch längerfristige Auswirkungen auf die psychische und körperliche Gesundheit vieler Menschen, insbesondere junger Menschen. Eine der am wenigsten bekannten Folgeerkrankungen ist das Chronische Erschöpfungssyndrom, auch bekannt als ME/CFS.
Die Herausforderungen des Chronischen Erschöpfungssyndroms
ME/CFS ist eine chronische Erkrankung, von der schätzungsweise bis zu 80.000 Menschen in Österreich betroffen sind. Leider erhalten viele von ihnen, vor allem Jugendliche, nicht die notwendige medizinische Unterstützung. Charakteristisch für ME/CFS ist eine starke Müdigkeit und Erschöpfung, die selbst nach einer moderaten körperlichen oder geistigen Aktivität auftritt und sich durch Ruhe nicht bessert.
Fehlende Anerkennung und Unterstützung
Viele Betroffene, insbesondere junge Menschen, fühlen sich mit ihrer Erkrankung alleingelassen. Die Symptome sind oft unsichtbar für andere, was zu Unverständnis und mangelnder Anerkennung in der Gesellschaft führt. Ohne angemessene medizinische Versorgung und psychosoziale Unterstützung müssen die Jugendlichen mit den schwerwiegenden Folgen von ME/CFS umgehen.
Der Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben
Trotz der enormen Herausforderungen gibt es Hoffnung für die Betroffenen. Durch eine ganzheitliche Behandlung, die auf die individuellen Bedürfnisse eingeht, können viele Jugendliche lernen, mit ihrer Erkrankung umzugehen und schrittweise ein selbstbestimmtes Leben zurückzugewinnen. Dafür braucht es jedoch mehr Aufklärung, Forschung und Ressourcen, um ME/CFS als ernsthafte Krankheit anzuerkennen und angemessene Hilfe zu bieten.
