Die Arbeitswelt – einem ständigen Wandel unterzogen

Die Arbeitswelt – einem ständigen Wandel unterzogen

Dass die Arbeitswelt sich in einem ständigen Wandel befindet, das ist nichts Befremdliches. Doch von Zeit zu Zeit kommt es zu Veränderungen, durch die sich die Dinge für immer verändern: die industrielle Revolution. Autos, Eisenbahn, Computer, Internet, Smartphones usw. Was kommt als Nächstes? Hybrides Arbeiten?

Die digitale Revolution

Bereits mit der digitalen Revolution und der Einführung der Desktop-Computer in den 1979er-Jahren begann der Wandel des Büros. Doch der Schritt hin zum hybriden Arbeiten ist erst in den vergangenen Jahren dank des technologischen Fortschrittes und die Pandemie beschleunigt worden. Das hybride Arbeiten ist gekommen, um sich weiterzuentwickeln und zu bleiben. Dabei spielt es keine Rolle, ob Homeoffice, das klassische Büro, Co-Working-Spaces oder ein virtuelles Büro.

In dieser Hinsicht stellt sich eine wichtige Frage, auf die eine Antwort zu suchen ist: Wie wird das Arbeiten in der Zukunft aussehen in einer Zeit, in der die virtuellen und digitalen Arbeitsplattformen immer mehr an Bedeutung gewinnen? Und welche Rollen werden die technologischen Lösungen in den physischen Büros in der Zukunft spielen? Wird es gelingen, erfolgreich eine Brücke zwischen virtuellen, realen Arbeitsplatz und dem Metaverse zu schlagen?

Das digitale Büro – heute sind Büros kein fester physischer Ort mehr

Heute stellt ein Büro keinen festen physischen Ort mehr dar, sondern ist vielmehr ein digitales Konstrukt. Die Daten befinden sich in einer Cloud, sodass sie von jedem Ort der Welt abgerufen werden können, und sind nicht mehr vor Ort gespeichert. Die Arbeitnehmer haben die Wahl zwischen verschiedenen Arbeitsplätzen und -formen wählen. Das hybride Arbeiten ermöglicht es, den Mitarbeiter*innen von daheim zu arbeiten, oder von flexiblen Arbeitsplätzen aus – sprich vollkommen ortsunabhängig. Daher wird das Büro als Ort der Kommunikation immer wichtiger.

Dabei spielt nicht nur die Ausstattung und das Design des Büros eine tragende Rolle, sondern die Anlässe, warum die Menschen dort hinkommen. Büros entwickeln sich zu einem Ort der Zusammenarbeit. Die Menschen tauschen sich aus und werden gemeinsam kreativ. Beispielsweise kann ein Meeting in einem offenen Raum stattfinden – offene Sitzgelegenheiten, höhenverstellbaren Tischen und digitalen Whiteboards. Dadurch wird der kreative Austausch innerhalb der Gruppe gefördert oder während des Brainstormings. Weiterhin geht der Trend zu den kollaborativen Flächen, in denen VR-Brillen zukünftig die Tür ins Metaverse öffnen.

Die innovativen Start-ups testen die Möglichkeiten, um virtuelle und Vor-Ort-Belegschaften miteinander zu verknüpfen. In der nahen Zukunft könnten dafür beispielsweise Büroräume in gemeinsame genutzte Augmented Workspaces verwandelt werden. Die Mitarbeiter*innen erscheinen mithilfe von VR-Brillen im virtuellen Raum und können so gemeinsam interagieren. Es gibt bereits heute die Möglichkeit, dass Mitarbeiter*innen in räumlichen Projekträumen zusammenarbeiten. Dafür pinnen sie dynamische Inhalte an virtuelle Wände und schaffen so ein gemeinsames Spielfeld für die Zusammenarbeit. Bei den weiteren Lösungen handelt es sich um virtuelle Check-ins und Status-Updates. Diese unterstützen die Teams dabei, ihre Arbeit effektiver zu erfüllen. In dieser Hinsicht ist es zu einem virtuellen Abbild eines Hologramms nicht mehr weit.

Metaverse als der nächste Schritt?

Der nächste Schritt ist das heiß diskutierte „Metaverse“. Dieses wird die Art und Weise des klassischen Schreibtisch-Modells verändern. Der Blick in die Zukunft zeigt, dass es nicht mehr die Arbeit an den Bildschirmen die Norm sein wird. Sondern dabei wird es sich um die Interaktion in einem alternativen Universum mithilfe der Virtual-Reality-Headsets und den Augmented-Reality-Brillen handeln.

Das bedeutet, dass eine Video-Konferenz zu einem ganz speziellen Erlebnis wird, denn die Avatare können sich als Hologramme in jeder beliebigen virtuellen Umgebung treffen, die für angemessen gehalten wird. Damit wird das ortsunabhängige Arbeiten weiter in den Fokus rücken. Manche denken sicherlich, dass dieses Szenario noch weit entfernt von uns ist. Doch weit gefehlt, denn durch den flächendeckenden Ausbau von 5G als Motor der Entwicklung ist dieses nicht mehr so weit in der Zukunft entfernt.

Büros in der Zukunft – Orte für den sozialen Austausch

Es lässt sich zusammenfassend sagen, dass dieser einschneidende Wandel erst am Anfang steht. Schreibmaschinen und Faxgeräte waren vor einem halben Jahrhundert noch der Standard in jedem Büro und in weiteren 50 Jahren wird das Metaverse eventuell die Norm des modernen Zusammenarbeitens darstellen. Doch eines hat sich über die Jahre nicht geändert: Das Büro ist ein Ort des sozialen Austauschs.

Studien haben bereits aufgezeigt, dass Mitarbeiter*innen, die in Remote arbeiten, die spontane Interaktion mit Kolleg*innen vermissen. Nicht nur in Bezug auf private Themen, sondern auch bei der Zusammenarbeit an Projekten. In einer Welt, die zunehmend digitaler wird, wird das Büro sich zu einem Ort des sozialen Austauschs entwickeln. Hier entwickeln die Mitarbeiter*innen das Zusammengehörigkeitsgefühl zum Unternehmen und es ist eine Plattform, um über die digitalen Technologien in die globale Welt einzutreten.

Die Unternehmen, die heute auf flexible Arbeitslösungen setzen, die sind auf dem besten Weg. Denn sie können in Zukunft viel schneller auf die Veränderungen in der Arbeitswelt reagieren.

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