Wer heute einen x-beliebigen Artikel im Einzelhandel kauft, wird sie kaum mehr ohne den lesbaren Barcode auffinden. Denn dieser Code verrät dem Lesegerät nicht nur den Preis des Artikels, sondern noch vieles mehr. In der heutigen Wirtschaft ist der Barcode nicht mehr wegzudenken.
Die Geschichte zum Code ist dabei ebenso spannend, wie die Entstehung und wie es eigentlich dazu kam. Denn das erste Patent für einen Strichcode wurde tatsächlich schon sehr früh angemeldet und schon in den späten 60ern gab es in der Schweiz erste Unternehmen, die diesen lesbaren Code als elektronisches Registrierungsverfahren für Waren und Artikel einsetzte. Doch eine amerikanische Handelskette brachte schließlich den Erfolg für diese Erfindung, die noch heute weltweit angewendet wird.
Die Schweizer waren die ersten
Die Hobby-Tüftler Norman Joseph Woodland und Bernhard Silver waren es, die 1952 das erste Patent für einen elektronisch lesbaren Strichcode anmeldeten. Wooland, der schon als Pfadfinder den Morsecode lernte und ihn ungemein interessant befand, nahm dieses Wissen tatsächlich mit, um die Grundlage für die Entwicklung des späteren Strichcodes einzusetzen. Als studierter Maschinenbauexperte tüftelte er immer weiter an technologischen Neuheiten. Beispielsweise war er auch der Erste, der den Gedanken hegte, Fahrstühle Dank cleverer Technik mit Musik zu beschallen. Sein Partner Silver hingegen galt als studiertet Elektrotechniker als verkappter Physiker und ebenfalls als Hobby-Tüftler. Und exakt 1948 schon setzten die beiden klugen Köpfe sich zusammen und entwickelten den ersten Barcode als Produktkennzeichnung für Artikel und Waren. Für die damalige Zeit eine Sensation, die sich zunächst erst einmal gar nicht so richtig im Handel durchzusetzen vermag. Erst die Schweizer Unternehmen Zellweger und Migros fanden die Idee gut und setzen die Strichcodes erstmals zum elektronischen Erfassen und Lesen der Artikel ein. Allerdings wurde dieser Versuch schnell wieder auf Eis gelegt, da schon Heinrich Weiss für seine Druckerzeugnisse den Strichcode eingeführt hatte. Das amerikanische Unternehmen Walmart schließlich war es, welches Druck auf die Produzenten ausübte und in den 70er Jahren gelang der Strichcode dann an deutlichem Zuwachs und Anerkennung in der Wirtschaft.
Barcodes kaufen?
Barcodes sind heute gang und gäbe. Und kein Artikel wird ohne Strichcode im freien Handel zu finden sein. Dazu gehört auch der Handel mit Strichcodes. Denn der EAN-Code beispielsweise, gehört zu einem international gültigem Standard der Produktkennzeichnung. Der 13-stellige Code an der Ware dient der Identifizierung der Lieferanten und der internen Artikelbestimmung. Das bedeutet im Klartext, dass er Lagerung und Identifizierung der Artikel und Waren eines Unternehmens um eine Vielfaches erleichtert. Heute kann man auch relativ einfach eine eigene EAN Nummer kaufen. Für den E-Commerce ist dieser Code ebenfalls von großer Bedeutung. Denn wer beispielsweise als Händler auf Plattformen wie Ebay oder Amazon tätig werden möchte, sollte sich einen EAN-Code zulegen, um den Handel zu erleichtern. Die eindeutige Identifizierung durch den Code ist ein probates Mittel der Kennzeichnung und Erkennung gleichermaßen auf diesen und auch anderen Plattformen. Von daher ist ein aufgedruckter EAN-Code neben einer ansprechenden Etikettierung von Produkten ein durchaus wichtiger Aspekt im Produkthandel.
Mit dem Kauf des eigenen Barcodes erhält der Käufer zusätzlich eine Besitzurkunde und der Kauf wird Zertifiziert. Hinzu kommt in der Regel eine kostenlose Produktregistrierung für den Käufer des Codes.

