Am Rande einer Kundgebung der Wiener FPÖ unter dem Motto „Favoriten hat genug“ in Wien-Favoriten kam es zu einem Zwischenfall. Ein Team des Fernsehsenders PULS 24 wurde von einer Gruppe von Personen, darunter auch mutmaßliche Rechtsextreme, bedrängt und angegangen. Die Situation eskalierte, als die Journalisten versuchten, die Versammlung zu filmen und zu berichten.
Zeugenaussagen zufolge gingen die Angreifer sehr aggressiv und bedrohlich auf die Medienvertreter los. Sie bedrängten sie, versuchten, die Kamera zu entreißen und behinderten sie an ihrer Arbeit. Einige der Teilnehmer der FPÖ-Kundgebung, darunter auch Parteifunktionäre, eilten daraufhin herbei und gingen dazwischen, um die Situation zu entschärfen.
Die Polizei wurde alarmiert und rückte mit mehreren Einsatzwagen an. Die Beamten konnten die Lage schließlich beruhigen und die Beteiligten voneinander trennen. Ob es Verletzte gab, ist bislang nicht bekannt. Die Vorfälle werden nun von den Behörden genauer untersucht.
Insgesamt zeigt der Vorfall, wie angespannt die Stimmung im Bezirk Favoriten ist und wie schnell Demonstrationen und Kundgebungen in Gewalt umschlagen können. Die FPÖ sowie die Polizei stehen nun in der Kritik, nicht rechtzeitig für eine sichere Durchführung der Veranstaltung gesorgt zu haben.
