Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff zeigte sich zutiefst betroffen von dem Anschlag in Magdeburg. In einer ersten öffentlichen Erklärung sprach er von einer „furchtbaren Tragödie“ und versicherte, dass die Landesregierung eng mit den Ermittlungsbehörden zusammenarbeiten werde, um die Verantwortlichen für diese abscheuliche Tat schnellstmöglich zu identifizieren und vor Gericht zu bringen.
Haseloff betonte, dass man in diesen schweren Stunden als Gemeinschaft zusammenstehe und den Opfern sowie ihren Familien und Angehörigen sein tiefstes Mitgefühl ausdrücke. „Unsere Gedanken sind bei den Verletzten, die um ihr Leben kämpfen, und bei den Hinterbliebenen, die durch diesen sinnlosen Akt der Gewalt einen geliebten Menschen verloren haben. Wir werden alles daran setzen, dass die Täter die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.“
Der Ministerpräsident rief die Bürger auf, in dieser schwierigen Zeit zusammenzuhalten und Ruhe zu bewahren. „Nur wenn wir geschlossen und entschlossen handeln, können wir solche abscheulichen Taten in Zukunft verhindern und unsere freie, offene Gesellschaft schützen.“
Gleichzeitig versprach Haseloff, dass die Sicherheitsvorkehrungen in Magdeburg und im gesamten Bundesland überprüft und gegebenenfalls verschärft würden, um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen. „Wir lassen uns von solchen Anschlägen nicht einschüchtern und werden weiterhin entschlossen für unsere demokratischen Werte einstehen.“
