Am Mittwoch, kurz vor dem prestigeträchtigen Wiener Opernball, wurde die Außenwand der Lugner City zum Schauplatz einer besonderen Ehrung. Der international bekannte DJ und Streetart-Künstler Alec Monopoly schuf ein metergroßes Graffiti-Porträt des kürzlich verstorbenen Baulöwen Richard Lugner, liebevoll als „Mörtel“ bekannt. Diese künstlerische Geste vereint auf einzigartige Weise die Welten der Hochkultur und der Straßenkunst.
Der Künstler hinter dem Werk
Alec Monopoly, der nicht nur als DJ, sondern auch als renommierter Streetart-Künstler Bekanntheit erlangt hat, war ein langjähriger Freund der Familie Lugner. Seine Anwesenheit als Startgast beim Opernball unterstreicht die enge Verbindung zur Familie des verstorbenen Baulöwen. Die Entscheidung, Lugner auf diese Weise zu ehren, zeigt die Vielseitigkeit des Künstlers und seine Fähigkeit, verschiedene kulturelle Sphären zu verbinden.
Die Bedeutung des Standorts
Die Wahl der Lugner City als Leinwand für dieses monumentale Porträt ist von großer symbolischer Bedeutung. Das Einkaufszentrum, eines der bekanntesten Projekte Richard Lugners, steht als Zeugnis seines unternehmerischen Schaffens. Das Graffiti-Porträt an dieser Stelle verbindet somit das Lebenswerk Lugners mit einer modernen Form des künstlerischen Ausdrucks.
Reaktionen der Öffentlichkeit
Die Enthüllung des Graffiti-Porträts sorgte für großes Aufsehen in der Wiener Öffentlichkeit. Passanten und Fans des verstorbenen „Mörtels“ versammelten sich, um das Kunstwerk zu bewundern und dem beliebten Baulöwen zu gedenken. Die Reaktionen reichten von Begeisterung über die kreative Hommage bis hin zu emotionalen Momenten der Erinnerung.
Verbindung zum Wiener Opernball
Die Timing der Entstehung des Kunstwerks, kurz vor dem Wiener Opernball, ist kein Zufall. Richard Lugner war bekannt für seine jährlichen Auftritte beim Ball der Bälle, oft in Begleitung internationaler Prominenter. Das Graffiti-Porträt dient somit auch als Erinnerung an Lugners Rolle als schillernde Figur der Wiener Gesellschaft und des Opernballs.
Nachhall in den Medien
Die ungewöhnliche Hommage fand schnell Eingang in die lokalen und nationalen Medien. Berichte über das Graffiti-Porträt und Interviews mit Alec Monopoly trugen dazu bei, die Erinnerung an Richard Lugner wach zu halten und seine Bedeutung für Wien zu unterstreichen.
Ein bleibendes Andenken
Mit diesem imposanten Graffiti-Porträt hat Alec Monopoly nicht nur ein Kunstwerk geschaffen, sondern auch ein bleibendes Andenken an Richard Lugner in den Stadtbildern Wiens verankert. Es steht als Symbol für die Vielseitigkeit und den bleibenden Einfluss des Baulöwen auf die österreichische Hauptstadt und ihre Kultur.
