Im Schnitt wird in Deutschland alle 20 Minuten ein Kind bei einem Verkehrsunfall verletzt oder getötet. Besonders häufig verunglücken sie auf dem Schulweg, wenn sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Roller unterwegs sind. Kinder sind im Straßenverkehr besonders gefährdet, da sie Gefahren oft falsch einschätzen und ihre Bewegungsabläufe noch nicht vollständig koordiniert sind.
Verantwortung der Eltern
Nicht nur die Kinder selbst, sondern auch die Eltern sind gefordert, um den Nachwuchs heil in der Schule ankommen zu lassen. Eltern sollten ihre Kinder intensiv auf die Gefahren im Straßenverkehr vorbereiten und ihnen beibringen, wie sie sich richtig zu verhalten haben. Dazu gehört das Einüben von Verkehrsregeln, das Tragen von Warnwesten und Helmen sowie regelmäßige Kontrollen des technischen Zustands von Fahrrädern.

Unterstützung der Schulen
Auch Schulen spielen eine wichtige Rolle, um Kinder sicher auf dem Schulweg zu begleiten. Viele Schulen bieten Verkehrserziehung an und organisieren Elternabende zum Thema. Darüber hinaus können Schulwegpläne und Schulweghelfer das Risiko von Unfällen deutlich reduzieren.
Engagement der Kommunen
Letztendlich sind auch Kommunen gefordert, die Sicherheit auf Schulwegen zu erhöhen. Sie können durch Tempo-Reduzierungen in Schulnähe, gut sichtbare Fußgängerüberwege und eine gute Ausleuchtung der Straßen dafür sorgen, dass Kinder gefahrlos zur Schule kommen.
Nur durch das Zusammenspiel aller Beteiligten – Kinder, Eltern, Schulen und Kommunen – lässt sich die Sicherheit auf dem Schulweg deutlich verbessern und die hohe Zahl an Unfällen reduzieren.
