Gibson, Stallone, Voight: Trump macht Stars zu Sonderbotschaftern

Gibson, Stallone, Voight: Trump macht Stars zu Sonderbotschaftern


Kurz vor seiner Amtseinführung als 47. Präsident der Vereinigten Staaten hat der designierte US-Präsident Donald Trump einen überraschenden Schritt gewagt. In einem Beitrag auf seiner sozialen Medienplattform „Truth Social“ ernannte er die als konservativ bekannten Schauspieler Sylvester Stallone, Mel Gibson und Jon Voight zu „Sonderbotschaftern“ Hollywoods. Dieser Zug soll den Filmstandort, der laut Trump in einer Krise steckt, wieder in ein „neues goldenes Zeitalter“ führen.

Hollywoods Krise und Trumps Lösung

Die Ernennung dieser drei prominenten Filmstars zu Sonderbotschaftern ist Trumps Antwort auf die wahrgenommene Krise in der Unterhaltungsindustrie. Laut dem designierten Präsidenten befindet sich der Filmstandort Hollywood in schwierigen Zeiten. Offenbar sehen Trump und seine Berater Handlungsbedarf, um die Lage zu verbessern und der Branche neue Impulse zu verleihen.

Die Wahl fiel auf Sylvester Stallone, Mel Gibson und Jon Voight, da diese drei Schauspieler als konservativ gelten und Trump möglicherweise erhofft, durch ihre Expertise und Kontakte in der Industrie positive Veränderungen anstoßen zu können. Wie genau diese drei Hollywoodgrößen das „neue goldene Zeitalter“ einläuten sollen, ließ Trump in seinem Beitrag allerdings offen.

Profil der Sonderbotschafter

Sylvester Stallone, bekannt für seine Rollen in der „Rocky“- und „Rambo“-Filmreihe, gilt als eingefleischter Republikaner und hat sich in der Vergangenheit offen für konservative Positionen ausgesprochen. Der 76-Jährige war auch ein Unterstützer von Trumps Präsidentschaftskampagne 2016.

Mel Gibson, ein Oscar-prämierter Regisseur und Schauspieler, sorgte in den letzten Jahren immer wieder für Kontroversen aufgrund seiner rechtspopulistischen Äußerungen und antisemitischen Ausfälle. Dennoch genießt der 66-Jährige nach wie vor hohes Ansehen in Teilen der konservativen Filmszene.

Der 81-jährige Jon Voight, Vater von Schauspielerin Angelina Jolie, ist ebenfalls ein bekennender Republikaner und unterstützte Trump bereits öffentlich. Der Oscar-Preisträger ist für seine konservativen politischen Ansichten bekannt und hat sich in der Vergangenheit als Redner auf Veranstaltungen der Republikaner hervorgetan.

Trumps Hoffnungen und mögliche Konsequenzen

Mit der Ernennung dieser drei Sonderbotschafter verfolgt Trump offenbar das Ziel, den vermeintlichen Niedergang Hollywoods aufzuhalten und der US-Unterhaltungsindustrie neuen Schwung zu verleihen. Er scheint zu glauben, dass die konservativen Überzeugungen und Kontakte der Schauspieler hierbei von Vorteil sein könnten.

Gleichzeitig könnte Trumps Schritt aber auch als Versuch gewertet werden, seinen politischen Einfluss in der traditionell eher liberal geprägten Filmbranche auszuweiten. Die Ernennung der drei Sonderbotschafter dürfte bei vielen Akteuren in Hollywood auf Skepsis und Widerstand stoßen.

Auswirkungen auf die Branche

Es bleibt abzuwarten, welche konkreten Maßnahmen und Initiativen Stallone, Gibson und Voight als Sonderbotschafter ergreifen werden. Ihre Ernennung könnte zu Spannungen und Polarisierung in der Filmszene führen, da die drei Schauspieler für eine konservative politische Agenda stehen, die nicht von allen Akteuren geteilt wird.

Andererseits könnten die Sonderbotschafter auch versuchen, durch Dialog und Kompromissbereitschaft Brücken zu bauen und die Gräben in der Branche zu überwinden. Ihre Aufgabe wird es sein, Lösungsvorschläge zu erarbeiten, um die von Trump diagnostizierte Krise in Hollywood zu bewältigen.

Trumps umstrittener Schachzug

Trumps Ernennung von Stallone, Gibson und Voight zu Sonderbotschaftern Hollywoods ist zweifelsohne ein unkonventioneller und umstrittener Schritt. Er zeugt vom Willen des designierten Präsidenten, den Einfluss konservativer Kräfte in der traditionell eher liberal geprägten Filmbranche auszuweiten.

Ob diese Initiative tatsächlich zu einer Belebung der Unterhaltungsindustrie führen und das „neue goldene Zeitalter“ einläuten kann, bleibt abzuwarten. Sicher ist, dass Trumps Vorstoß für Diskussionen und Kontroversen sorgen wird – in Hollywood selbst, aber auch in der breiteren Öffentlichkeit.

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