Am Donnerstag brach in einer der weltgrößten Batteriespeicheranlagen in Moss Landing, Nordkalifornien, ein Großbrand aus. Das verheerende Feuer führte zu Evakuierungen der umliegenden Gebiete, Straßensperrungen und Schulschließungen in der Umgebung.
Ursache des Feuers noch unklar
Die genaue Ursache des Brandes ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geklärt. Feuerwehrleute und Experten sind vor Ort, um die Brandursache zu untersuchen und die Situation unter Kontrolle zu bringen. Anwohner wurden aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Nachrichtenkanäle zu verfolgen, um auf mögliche Evakuierungsanweisungen vorbereitet zu sein.
Millionen-Investition in erneuerbare Energien
Die betroffene Batteriespeicheranlage ist Teil eines großen Projekts zur Förderung erneuerbarer Energien in der Region. Das Unternehmen Vistra hatte 2020 über 300 Millionen US-Dollar in den Ausbau der Anlage investiert, um die Stromnetzstabilität durch Energiespeicherung zu erhöhen. Nun muss untersucht werden, welche Auswirkungen der Brand auf die Stromversorgung der Umgebung haben wird.
Sorge um Umweltschäden
Neben den Schäden an der Infrastruktur bereitet den Anwohnern auch die mögliche Gefährdung der Umwelt Sorgen. Da in der Batteriespeicheranlage große Mengen an Chemikalien gelagert werden, befürchten Experten, dass Schadstoffe in die Umgebung gelangen könnten. Umweltbehörden werden die Situation genau beobachten und mögliche Schritte zum Umweltschutz einleiten.
