Sachsen hat sich zu einem führenden Standort der Mikroelektronik in Europa entwickelt. Unter dem Dach von „Silicon Saxony“ haben sich zahlreiche innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen angesiedelt, die an der Spitze der Halbleitertechnologie stehen.
Nun erfolgte in der sächsischen Landeshauptstadt ein weiterer Meilenstein: Der Spatenstich für eine neue Hightech-Chipfabrik des taiwanesischen Unternehmens ESMC. Auf einer Fläche von über 20 Hektar wird das Werk entstehen, das neueste Halbleitergenerationen produzieren soll. Mit Investitionen von über einer Milliarde Euro zählt es zu den größten Industrieprojekten Deutschlands.
Zahlreiche Politiker, Wirtschaftsvertreter und Wissenschaftler waren gekommen, um den symbolischen ersten Spatenstich vorzunehmen. Feierlich hoben sie die Schaufeln an, um den Grundstein für diese Fabrik der Superlative zu legen. Stolz betonten sie die Bedeutung Dresdens als Standort für Spitzentechnologie und die Ausstrahlung, die von diesem Projekt auf ganz Sachsen und Deutschland ausgeht.
In den kommenden Jahren werden in der modernen Produktionsanlage Mikrochips für leistungsstarke Computer, Mobilgeräte und Industrieanwendungen gefertigt. Damit soll Sachsen seine Position als führende Chipregion in Europa weiter ausbauen und innovative Technologien „Made in Saxony“ in die Welt tragen.
