Nach der Absage an eine Waffenruhe hat die israelische Armee das Hauptquartier der Hisbollah-Miliz im Libanon angegriffen. Medienberichten zufolge galt der Angriff in der libanesischen Hauptstadt Beirut Hisbollah-Anführer Hassan Nasrallah. Diesem gehe es gut, hieß es aus Hisbollah-Kreisen.
Eskalation des Konflikts
Der Angriff auf das Hisbollah-Hauptquartier in Beirut markiert einen weiteren Höhepunkt in dem andauernden Konflikt zwischen Israel und der schiitischen Miliz. Die Hisbollah gilt als enger Verbündeter des Iran und ist im Libanon politisch und militärisch einflussreich. Israel sieht in der Organisation eine existenzielle Bedrohung und reagiert mit harten Maßnahmen auf ihre Aktivitäten.
Drohungen und Gegenangriffe
Nach dem Angriff drohte die Hisbollah mit Vergeltung. Hassan Nasrallah, der Anführer der Miliz, versprach, dass Israel für den Angriff einen hohen Preis zahlen werde. Gleichzeitig verstärkten beide Seiten ihre Truppenpräsenz an der Grenze und es kam zu vereinzelten Schusswechseln und Raketenangriffen. Die Anspannung in der Region ist hoch und es besteht die Gefahr einer weiteren Eskalation des Konflikts.
Humanitäre Folgen
Der Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah hat auch massive humanitäre Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung im Libanon. Durch die Luftangriffe und Artilleriebeschüsse wurden bereits zahlreiche Wohnhäuser, Infrastruktur und öffentliche Einrichtungen zerstört. Viele Bewohner mussten ihre Häuser verlassen und suchen Schutz in Notunterkünften. Die Versorgung mit Strom, Wasser und anderen lebenswichtigen Gütern ist vielerorts zusammengebrochen. Die Vereinten Nationen und andere Hilfsorganisationen versuchen, die Zivilbevölkerung mit Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung zu unterstützen.
