Die Feuerwehrleute im Raum Los Angeles sind im Kampf gegen die verheerenden Waldbrände überfordert. Ihre Chefin, Carol Hill, erhebt schwere Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung.
Mangel an Personal und Ausrüstung
„Unsere Mannschaften sind bis an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gekommen“, erklärt Hill. „Durch die Haushaltskürzungen der letzten Jahre fehlt es uns an Feuerwehrleuten, Löschfahrzeugen und anderer Ausrüstung. Wir können die Situation kaum noch unter Kontrolle halten.“
Frustrierende Arbeitsbedingungen
Die Feuerwehrleute müssen teilweise Überstunden ohne Pause schieben und sind körperlich wie psychisch am Ende. „Viele sind inzwischen krankgeschrieben. Die Motivation sinkt zusehends, wenn man das Gefühl hat, von der Stadtführung im Stich gelassen zu werden“, berichtet Hill frustriert.
Anklage gegen die Stadtregierung
Laut Hill ist die derzeitige Notlage der Feuerwehr eine direkte Folge der Sparpolitik der Stadtverwaltung. „Sie haben uns wissentlich geschwächt, obwohl sie um die Brandgefahr in unserer Region wissen. Das ist unverantwortlich und gefährdet die Sicherheit der Bürger.“
Forderungen an die Politik
Hill fordert nun dringend mehr finanzielle Mittel, um neue Feuerwehrleute einstellen und die Ausrüstung aufstocken zu können. „Nur so können wir die Brände effektiv bekämpfen und unsere Aufgabe zum Schutz der Bevölkerung erfüllen“, betont sie.
