Die Menschen in Deutschland fahren von Jahr zu Jahr immer weniger Kilometer mit dem Auto. Laut den Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA), die am Freitag veröffentlicht wurden, legten die Deutschen im vergangenen Jahr insgesamt 591 Milliarden Kilometer mit ihren Pkws zurück.
Diese rückläufige Tendenz lässt sich auf verschiedene Faktoren zurückführen. Zum einen gewinnen umweltfreundlichere Fortbewegungsmittel wie der öffentliche Nahverkehr, das Fahrrad oder die E-Mobilität zunehmend an Popularität, besonders in den Städten. Viele Menschen entscheiden sich bewusst gegen das Auto, um die Belastung für die Umwelt zu reduzieren und einem gesünderen Lebensstil zu folgen.
Darüber hinaus begünstigt der Trend zum Homeoffice und mobilen Arbeiten in der Pandemie-Zeit eine geringere Nutzung des privaten Pkws für Pendlerfahrten. Auch der Strukturwandel in der Wirtschaft, mit mehr digitalen Angeboten und weniger Reisetätigkeit, trägt zu dem Rückgang der gefahrenen Kilometer bei.
Die Bundesregierung fördert zudem gezielt die Elektromobilität und den Ausbau umweltfreundlicher Verkehrsinfrastruktur, um die Mobilität in Deutschland nachhaltiger zu gestalten. Insgesamt zeichnet sich also ein deutlicher Wandel im Mobilitätsverhalten der Deutschen ab, weg vom klassischen Verbrennungsmotor hin zu emissionsärmeren Alternativen.
