Angesichts der Möglichkeit einer FPÖ-geführten Regierung in Österreich hat Unionskanzlerkandidat Friedrich Merz deutlich gemacht, dass er den Ausschluss einer Zusammenarbeit mit der AfD zur Bedingung für seinen Verbleib als CDU-Vorsitzender macht. In einer klaren Ansage betonte Merz, er werde nicht zulassen, dass in der Christdemokratischen Union die „Brandmauer“ zur rechtsgerichteten Alternative für Deutschland (AfD) falle.
Kritik an Österreich
Im Gegensatz dazu sieht Merz in Österreich die Tür für Rechtspopulisten geöffnet. Dort, so seine Einschätzung, werde Parteien wie der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) der Weg an die Macht geebnet. Diese Entwicklung verurteilt der CDU-Politiker und stellt sie in scharfen Kontrast zu seinem eigenen Kurs.
Klare Positionierung als Abgrenzung zur AfD
Mit seiner Haltung positioniert sich Merz unmissverständlich gegen jede Form der Zusammenarbeit mit der AfD. Für ihn ist dies eine Frage von Glaubwürdigkeit und Integrität der Christdemokraten. Als potenzieller Nachfolger von Parteichef Armin Laschet will er damit ein klares Zeichen setzen und die Abgrenzung zur rechtsradikalen Partei zu einem zentralen Anliegen seiner Führung machen. Nur so sieht er die Zukunft der CDU auf einem stabilen und verlässlichen Kurs.
