Merz: Trump ist „Chance“ für Europa

Merz: Trump ist "Chance" für Europa


Europa muss nach den Worten von Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz (CDU) mehr für die eigene Verteidigung tun. Die Präsidentschaft Donald Trumps sei deshalb die „Chance einer Selbststärkung Europas“, sagte Merz in Berlin.

Merz betonte, dass Europa angesichts der veränderten geopolitischen Lage gezwungen sei, mehr Eigenverantwortung für seine Sicherheit zu übernehmen. „Wir müssen in Europa mehr für unsere eigene Verteidigung tun“, forderte der CDU-Politiker. Die Amtszeit Trumps habe deutlich gemacht, dass Europa sich nicht blind auf die Unterstützung der USA verlassen könne.

Stärkung der europäischen Verteidigungsfähigkeiten

Merz sieht in der Präsidentschaft Trumps eine Möglichkeit für Europa, seine Verteidigungsfähigkeiten zu stärken und damit unabhängiger von den USA zu werden. „Die Trump-Präsidentschaft ist eine Chance für Europa, sich selbst zu stärken und mehr Verantwortung für die eigene Sicherheit zu übernehmen“, betonte er.

Der CDU-Politiker forderte, dass Europa seine Militärausgaben erhöhen und die Zusammenarbeit in Sicherheits- und Verteidigungsfragen intensivieren müsse. Nur so könne Europa seiner Rolle als globaler Akteur gerecht werden und seine Interessen wirksam vertreten.

Merz verwies darauf, dass viele europäische Länder bislang zu wenig in ihre Verteidigung investiert hätten. „Wir müssen endlich die Zusagen erfüllen, die wir in der Nato gemacht haben“, sagte er mit Blick auf das Zwei-Prozent-Ziel für Verteidigungsausgaben. Nur so könne Europa seine Handlungsfähigkeit in Krisenzeiten sicherstellen.

Transatlantische Partnerschaft bleibt wichtig

Gleichzeitig betonte Merz, dass die transatlantische Partnerschaft mit den USA weiterhin von zentraler Bedeutung für Europa sei. „Wir brauchen die USA als Partner, aber wir müssen unsere eigene Rolle stärken“, sagte er.

Der CDU-Politiker warnte davor, die Beziehungen zu den Vereinigten Staaten zu beschädigen. „Auch wenn wir in manchen Fragen unterschiedlicher Meinung sind, bleibt die Nato und die Partnerschaft mit den USA für uns von zentraler Bedeutung“, betonte er.

Merz plädierte dafür, den Dialog mit den USA fortzuführen und gemeinsame Lösungen für globale Herausforderungen zu finden. Nur so könne Europa seine Interessen wirksam vertreten und seine Rolle in der Welt stärken.

Stärkung der europäischen Handlungsfähigkeit

Der Unions-Kanzlerkandidat sieht in der Trump-Präsidentschaft auch die Chance, die europäische Handlungsfähigkeit insgesamt zu verbessern. „Wir müssen endlich lernen, für unsere eigenen Interessen einzustehen und diese selbstbewusst zu vertreten“, sagte er.

Merz forderte, dass Europa seine Entscheidungsprozesse effizienter gestalten und seine Institutionen stärken müsse. Nur so könne die EU als global player auftreten und ihre Ziele durchsetzen.

Der CDU-Politiker betonte, dass Europa angesichts einer zunehmend unsicheren Weltlage mehr Eigenständigkeit und Handlungsfähigkeit benötige. „Wir müssen unsere Souveränität stärken und unabhängiger von externen Akteuren werden“, sagte er.

Merz verwies darauf, dass die Pandemie und der Krieg in der Ukraine gezeigt hätten, wie verletzlich Europa sei. „Wir müssen endlich lernen, für uns selbst zu sorgen und unsere Interessen konsequent zu vertreten“, forderte er.

Weiterentwicklung der Europäischen Union

Gleichzeitig sprach sich Merz dafür aus, die Europäische Union weiterzuentwickeln und ihre Strukturen zu stärken. „Wir brauchen eine handlungsfähigere und effizientere EU, die in der Lage ist, auf globale Herausforderungen zu reagieren“, sagte er.

Der CDU-Politiker plädierte dafür, die Entscheidungsprozesse in Brüssel zu vereinfachen und die Kompetenzen der EU-Institutionen auszubauen. Nur so könne Europa seine Rolle als globaler Akteur stärken und seine Interessen wirksam vertreten.

Merz betonte, dass Europa angesichts der zunehmenden Rivalität zwischen den Großmächten USA und China mehr Eigenständigkeit benötige. „Wir müssen unsere strategische Autonomie ausbauen und unabhängiger von externen Akteuren werden“, forderte er.

Der Unions-Kanzlerkandidat sieht die Trump-Präsidentschaft als Katalysator für die Weiterentwicklung der EU. „Die Herausforderungen, die uns bevorstehen, erfordern eine stärkere und handlungsfähigere Europäische Union“, sagte er.

Chance für ein souveräneres Europa

Abschließend betonte Merz, dass die Präsidentschaft Trumps eine „Chance einer Selbststärkung Europas“ darstelle. Europa müsse diese Gelegenheit nutzen, um seine Verteidigungsfähigkeiten auszubauen, seine Entscheidungsprozesse zu verbessern und seine strategische Autonomie zu stärken.

„Wir müssen jetzt handeln und die Weichen für ein souveräneres und handlungsfähigeres Europa stellen“, forderte der CDU-Politiker. Nur so könne Europa seine Interessen in einer zunehmend unsicheren Welt wirksam vertreten.

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