Graz: Messerattacke aus Rache: 15-Jährige vor Gericht

Graz: Messerattacke aus Rache: 15-Jährige vor Gericht


Am Donnerstag stand eine 15-jährige Angeklagte vor dem Grazer Straflandesgericht. Ursprünglich war sie wegen versuchten Mordes angeklagt, letztendlich jedoch wegen absichtlicher schwerer Körperverletzung zu 18 Monaten unbedingter Haft verurteilt worden.

Zum Tathergang: Die junge Frau hatte aus Rache zu einem Messer gegriffen und damit einen geplanten Angriff auf eine andere Person ausgeführt. Offenbar war sie zuvor selbst Opfer einer Straftat geworden und wollte sich auf diese Weise Genugtuung verschaffen.

Reue und Einsicht der Angeklagten

Während des Prozesses zeigte sich die 15-Jährige sichtlich reumütig und einsichtig. Sie gestand ihre Tat und bedauerte zutiefst, dass es zu der Messerattacke gekommen war. Auch wenn die Tat aus Rache erfolgt war, wurde ihr klar, dass ihr Handeln falsch und strafbar war.

Milde Strafe trotz schwerer Tat

Das Gericht berücksichtigte das jugendliche Alter der Angeklagten sowie ihre Reue und Einsicht bei der Urteilsfindung. Obwohl es sich um eine schwere Straftat handelte, fiel die Strafe mit 18 Monaten unbedingter Haft vergleichsweise mild aus. Das Ziel war es, der jungen Frau eine Chance zur Resozialisierung zu geben und weitere Straftaten in der Zukunft zu verhindern.

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