Mythen über den Wäschetrockner! Stimmt es, dass …

Mythen über den Wäschetrockner! Stimmt es, dass ...

… zwei Einzelgeräte (Waschmaschine & Trockner) dem Kombinationsgerät vorzuziehen sind, da diese mehr Strom verbrauchen?

Energietechnisch sind die Kombinationsgeräte besser als ihr Ruf. Auf dem Innovationssektor hat sich in den vergangenen Jahren viel getan und das vor allem in Bezug auf das Stromsparen. Die Kombinationsgeräte haben sich technisch verbessert und haben aufgeholt. Damit müssen Sie sich vor den Einzelgeräten Waschmaschine und Trockner nicht mehr verstecken.

Die Antwort auf diese Frage lautet daher: Es ist eher eine Sache des Platzes, als effizientes energiedenken. Wer Platz hat, der schafft sich zwei Einzelgeräte an und wer nicht über diesen verfügt, der setzt auf ein Kombigerät. Der Vorteil des Kombis ist, dass Waschen und trocknen Nonstop erfolgt. Das bedeutet, das Gerät wird eingeschaltet und wenn das Programm abgelaufen ist, dann ist die frische Wäsche bereits trocken.

… es sich bei Wäschetrocknern um Luxusgeräte handelt?

Zwar hört es sich nach Luxus an, wenn von angenehm, duftender und flauschiger Wäsche die Rede ist, doch es ist keiner für den Geldbeutel. Die Anschaffung eines Wäschetrockners ist heute für jeden Haushalt erschwinglich. Zudem zeigte sich in einem Test, dass die Geräte mit der Energieklasse bis zu A+++ besonders energieeffizient sind. Nicht nur beim Trocknen wird durch die Kondensations- und Wärmepumpentechnologie Strom gespart, sondern auch das Bügeln im Anschluss wird erleichtert, da die Wäsche trocken und knitterfrei aus der Trommel kommt.

Auch die Gesamtbilanz der Wärmepumpentechnologie fällt im Vergleich zum Trocknen auf der Leine zugunsten des Trockners aus. Denn wird die Wäsche in einem Raum auf der Leine getrocknet, dann muss dieser gelüftet werden. Zudem gilt es den dadurch entstandenen Temperaturverlust im Winter wieder aufzuheizen. Innerhalb seiner Nutzungsdauer rechnet sich laut einer Studie ein Wärmepumpentrockner auf jeden Fall.

… die Wäsche „mieft“?

Nein keines Falls. Die meisten Verbraucher bevorzugen es, wenn die Wäsche geruchsneutral aus dem Trockner kommt. Doch es ist möglich, diese mit einem Duft zu versehen. Dafür gibt es beispielsweise spezielle Dufttücher, die in die Trommel gegeben werden. Selbst ein Duft Öl, das in der Trommel verteilt wird, lässt die trockene Wäsche angenehm duften.

Zudem kann bereits beim Waschen auf einen handelsüblichen Weichspüler zugegriffen werden, dessen Duft selbst beim Trocknen im Trockner erhalten bleibt. Doch Achtung: Rückstände des Weichspülers in der Trommel des Gerätes können zu Fehlfunktionen der Restfeuchte-Sensoren führen.

… ein Trockner zu viel Strom frisst?

Zweifelsohne ist das Trocknen auf der Wäscheleine auf der Leine im Sommer die günstigste Variante. Doch für Allergiker kommt das nicht infrage. Zudem ist das Trocknen der Wäsche im Freien bei schlechten Wetter – vor allem in unseren Breitengraden – unmöglich. Wird der Wäscheständer dann in der beheizten Wohnung aufgestellt, dann sinkt die Raumtemperatur durch das trocken der Wäsche. Somit ist die Heizung stärker gefordert. Außerdem ist es notwendig, häufiger zu lüften, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Ansonsten ist Schimmel eine unangenehme Folge. Insgesamt kostet das alles so viel Energie, dass ein moderner Wäschetrockner günstiger ist.

… es notwendig ist, häufiger den Flusen Filter auszutauschen, damit eine Beschädigung des Trockners vermieden wird?

Dem kann man vorbeugen, wie ein Test Trockner zeigt. Denn bei der richtigen Handhabung und Reinigung bleibt der Trockner länger sauber. Selbst wenn es umständlich klingt: Am besten ist es die Flusen- und Wärmepumpensiebe nach jedem Trockengang zu reinigen. So ist eine lange Lebensdauer des Filters gewährleistet. Wird die Reinigung der Filter vernachlässigt, dann verlängern sich mit der Zeit die Trockenzeit und der Energieverbrauch.

… ein teurer Wärmepumpentrockner nur empfehlenswert ist, bei täglicher Wäsche?

Das ist nicht richtig. Zwar ist ein Wärmepumpentrockner in der Anschaffung teurer als ein Kondenstrockner, doch er verbraucht weniger Strom als die Geräte ohne Wärmepumpe. Hier haben die Hersteller die Energieersparnis erkannt und bieten im Handel mittlerweile recht erschwingliche Geräte an, die sich selbst Haushalte leisten können, die nur einmal die Woche eine Ladung Wäsche haben.

Zum Beispiel: Ein Test der Stiftung Warentest hat aufgezeigt, dass der Wärmepumpentrockner bei Einrechnung der Anschaffungskosten und den Betriebskosten auf 10 Jahre selbst für den Singlehaushalt mit nur zwei Trocknervorgängen in der Woche günstiger ist, als ein vermeintlich günstigerer Trockner mit der Energieklasse B.

… empfindliche Textilien sowie Sakkos und Anzüge weiterhin in die Reinigung müssen?

Die Pflichtreinigung gehört der Vergangenheit an! Denn die modernen Trockner weisen Programme auf wie „Auffrischen“ oder „Dämpfen“. So können unerwünschte Gerüche aus der Kleidung entfernt werden. Damit übernimmt der trockner die sanfte Reinigung und erspart das bügeln. Das ist auch für saubere Wäsche, die nur einmal „durchgelüftet“ werden soll praktisch. Diese Programme sind perfekt, wenn es darum geht, Zigaretten- oder Küchengerüche aus der Kleidung zu entfernen. Die Kleidungsstücke werden mit den Dampf- und Glätt-Programmen aufgefrischt und es werden zugleich Falten und Knitter sichtbar reduziert. Damit erspart man sich so manch teure Reinigungsrechnung, denn selbst empfindliche Kleidungsstücke, wie Sakkos oder Anzüge können ganz einfach zu Hause gereinigt werden.

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