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CDU-Wirtschaftsrat über Druck auf Siemens empört

Die Präsidentin des CDU-Wirtschaftsrates, Astrid Hamker, hat sich empört über den Druck auf Siemens wegen einer Signaltechnik-Lieferung für eine Kohlemine in Australien geäußert. „Wir können nicht als Deutsche anderen Ländern unsere Haltungen von oben herab in einem neokolonialistischen Stil aufdrücken. Kein Land will sich von uns vorschreiben lassen, vorhandene, benötigte Bodenschätze nicht mehr nutzen zu […]

Real-Gesamtbetriebsrat wähnt 10.000 Arbeitsplätze in Gefahr

Kurz vor dem geplanten Verkauf der Supermarktkette Real an Finanzinvestoren warnt Gesamtbetriebsratsvorsitzender Werner Klockhaus vor einem Kahlschlag beim Personal. „Der Gesamtbetriebsrat rechnet mit etwa 10.000 Arbeitslosen“, sagte Klockhaus der „Süddeutschen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). „Das heißt, fast jede dritte Stelle ist in akuter Gefahr. Es wird ein Drama.“ Derzeit beschäftigt Real etwa 34.000 Mitarbeiter. Reals Mutterkonzern, die

Fall Siemens: Union wirf Klimaschützern „Anmaßung“ vor

Der wirtschafts- und energiepolitische Sprecher der Unionsbundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer (CDU), hat den Siemens-Konzern gegen Kritik an der geplanten Lieferung einer Signalanlage für ein Kohlebergwerk in Australien in Schutz genommen und den Klimaschützern von Fridays für Future „Anmaßung“ vorgeworfen. „Langsam wird es absurd und unerträglich“, sagte Pfeiffer dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagausgaben). „In der Marktwirtschaft entscheiden immer

Teslas deutsche "Gigafactory" ohne Batteriezellenfertigung

Teslas deutsche „Gigafactory“ ohne Batteriezellenfertigung

Der Elektroautohersteller Tesla baut sein europäisches Batterie- und Autowerk in Grünheide in Brandenburg laut eines Medienberichts zunächst ohne eigene Batteriezellenfertigung. Die „Gigafactory Berlin“, wie der Konzern das Werk selbst nennt, werde zudem im Jahr 2021 nicht so ressourcenschonend und umfassend integriert wie andere Werke der Kalifornier, schreibt das „Manager Magazin“. In der ersten Bauphase des

Bahn entschuldigt sich für Tweet an Schwangere

Die Deutsche Bahn hat sich für einen Tweet an eine schwangere Reisende entschuldigt, der für eine Kontroverse im Internet gesorgt hatte. Das berichtet die „Rheinische Post“ in ihrer Dienstagsausgabe. Die Bahnkundin hatte sich über mangelnde Unterstützung der Zugbegleiter beim Einstieg in einen Zug beschwert. Die Schwangere, die mit einem Kleinkind und einem Kinderwagen nach eigenen

Aktionäre nennen Siemens-Entscheidung für Kohle-Projekt zwingend

Die führende deutsche Aktionärsvereinigung hat die Entscheidung von Siemens als zwingend bezeichnet, an dem Auftrag für eine umstrittene Kohlemine in Australien festzuhalten. Der Konzern hätte bei Vertragsunterzeichnung für die Lieferung von Signaltechnik im Sommer 2019 „schon eine kritischere Haltung zu den Umweltfragen haben können“, sagte die Vizepräsidentin der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Daniela Bergdolt,

Primark unterstützt Forderung nach Lieferkettengesetz

Der Modediscounter Primark unterstützt die Forderung nach einem Gesetz, welches alle deutschen Unternehmen zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet. „Wir unterstützen die Einführung eines Lieferkettengesetzes sehr, auch wenn wir die Details noch nicht kennen“, sagte Wolfgang Krogmann, Deutschlandchef von Primark, „Zeit-Online“. Ein solches Gesetz werde dazu führen, dass sich unter den deutschen Unternehmen „die Einhaltung von

Unternehmenskredite wachsen langsamer

Unternehmenskredite wachsen langsamer

Das Kreditneugeschäft der Banken und Sparkassen mit Unternehmen und Selbstständigen hat in Deutschland in den Sommermonaten an Schwung verloren. Das Plus bei der Neukreditvergabe fiel im 3. Quartal 2019 auf 4,6 Prozent zurück und lag damit merklich unter dem starken Wert von 7,0 Prozent des Vorquartals, teilte die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) am Montag mit.

Arbeitgeber zahlen immer höhere Summen für erkrankte Mitarbeiter

Die Arbeitgeber in Deutschland wenden laut einer neuen Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) immer höhere Summen für die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall auf. Zwischen 2010 und 2018 haben sich die Ausgaben der Unternehmen für die Lohnfortzahlung von 37 Milliarden Euro im Jahr auf knapp 62 Milliarden Euro deutlich erhöht, heißt es in der

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