NATO im „Krisenmodus“ – Glaubwürdigkeit der Allianz in Gefahr

NATO im „Krisenmodus“ - Glaubwürdigkeit der Allianz in Gefahr


NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos die Allianz NATO als sich im „Krisenmodus“ befindlich bezeichnet. Er erklärte, dass die NATO vor allem im Bereich der Industrieproduktion in einer schwierigen Lage stehe. Aus seiner Sicht werde es notwendig sein, dass die Mitgliedstaaten der NATO künftig deutlich mehr in ihre Verteidigung investieren.

Rutte forderte zudem eine verstärkte Unterstützung für die Ukraine und betonte, dass ein russischer Sieg verheerende Folgen für die Allianz hätte. Ein solcher Sieg würde die Abschreckungskraft der NATO weltweit stark schwächen. Besonders hob Rutte die Bedeutung eines nachhaltigen Friedensabkommens für die Ukraine hervor, das sicherstellen müsse, dass Russland keinen Teil des ukrainischen Territoriums erneut besetzen könne.

„Wir müssen unseren Einsatz für die Ukraine wirklich verstärken und nicht zurückschrauben. Die Frontlinie bewegt sich in die falsche Richtung“, so Rutte. Er warnt davor, dass es bei den Kosten, um die Glaubwürdigkeit der NATO nach einem russischen Sieg in der Ukraine wiederherzustellen, um Billionen statt Milliarden gehen werde. „Der Preis, um die Abschreckung für den Rest der NATO wiederherzustellen, wird viel, viel höher sein als das, was wir im Moment in Bezug auf die Erhöhung unserer Ausgaben und die Steigerung unserer industriellen Produktion in Betracht ziehen“, sagte Rutte.

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