Die Grünen

Die politische Partei Bündnis 90/Die Grünen (kurz „Die Grünen“) hat ihren Ursprung in Westdeutschland und West-Berlin, wo sie 1980 von Umweltschützern, Friedensaktivisten und der Neuen Linken gegründet wurde. Ihr Kernthema ist die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit. 1983 zogen die Grünen erstmals in den Bundestag ein, und 1985 stellten sie in Hessen sogar einen Landesminister. Nach der Wiedervereinigung scheiterten sie jedoch 1990 an der Fünfprozenthürde. Parallel dazu entstand in der DDR das Bündnis 90, das sich aus Demokratiebewegungen wie „Initiative Frieden und Menschenrechte“ und „Demokratie Jetzt“ zusammensetzte. Dieses Bündnis trat 1990 gemeinsam mit den ostdeutschen Grünen zur Bundestagswahl an und zog als Parlamentsgruppe in den Bundestag ein.

Die Grünen gelangten 1993 erstmals in den Bundestag. Nach ihrer Rückkehr als Fraktion 1994 beteiligten sie sich von 1998 bis 2005 erstmalig an der Bundesregierung in einer rot-grünen Koalition. Seitdem sind sie wieder Oppositionspartei. Bei den letzten Wahlen erzielten sie ihre besten Ergebnisse: 10,7% bei der Bundestagswahl 2009 und 20,5% bei der Europawahl 2019. In Baden-Württemberg stellt die Partei seit 2011 mit Winfried Kretschmann sogar den Ministerpräsidenten, der nun einer grün-schwarzen Landesregierung vorsteht.

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