Ordi-Verbot für AKH-Ärzte: Für Wlazny „planker Populismus“

Ordi-Verbot für AKH-Ärzte: Für Wlazny "planker Populismus"


Umstrittenes Verbot für AKH-Ärzte, Wlazny kritisiert „plumpen Populismus“
Der Kandidat der Bierpartei, Marco Wlazny, hat das kürzlich erlassene Verbot für Ärzte am Allgemeinen Krankenhaus Wien (AKH), während ihrer Arbeitszeit Mobiltelefone und andere elektronische Geräte zu verwenden, scharf kritisiert. Wlazny bezeichnete diese Maßnahme als „plumpen Populismus“ und sieht darin einen Angriff auf die Autonomie und Professionalität der Ärzte.

In einer Stellungnahme erklärte Wlazny, dass das Verbot praxisfern sei und die tägliche Arbeit der Ärzte massiv erschwere. Viele medizinische Anwendungen und Kommunikationswege würden heutzutage über digitale Geräte abgewickelt. Das Verbot behindere daher den reibungslosen Ablauf in der Krankenversorgung und sei kontraproduktiv.

Darüber hinaus kritisierte der Bierpartei-Kandidat die allgemeine Situation im österreichischen Gesundheitssystem. Lange Wartezeiten, Personalmangel und zu hohe Kosten seien nur einige der Probleme, mit denen Patienten und medizinisches Personal konfrontiert seien. Stattdessen müsse die Politik endlich Lösungen finden, um die Arbeitsbedingungen für Ärzte zu verbessern und die Versorgungsqualität für alle Bürger zu erhöhen.

Insgesamt sieht Wlazny in dem Handyverbot am AKH ein Ablenkungsmanöver, um von den wirklichen strukturellen Herausforderungen im Gesundheitswesen abzulenken. Er fordert die verantwortlichen Politiker auf, sich ernsthaft mit den Problemen auseinanderzusetzen und echte Reformen auf den Weg zu bringen.

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