Laut Russlands Präsidenten Wladimir Putin hat die Slowakei vorgeschlagen, als „Plattform“ für Friedensverhandlungen in der Ukraine zu dienen. Der slowakische Regierungschef Robert Fico hatte Putin kürzlich in Moskau besucht.
Fico – ein Verbündeter des Kremls
Fico ist neben Orban einer der wenigen europäischen Staatsoberhäupter, die weiterhin enge Beziehungen zum Kreml aufrechterhalten. Kurz vor Weihnachten reiste er nach Russland, um Putin zu treffen. Im Gegensatz dazu haben sich die meisten westlichen Länder hinter der Ukraine versammelt und die Sanktionen gegen Russland unterstützt.
Mögliche Hintergründe und Interessen
Die Slowakei könnte als neutraler Vermittler zwischen der Ukraine und Russland agieren wollen, um eine Friedenslösung auszuloten. Möglicherweise hofft Fico auch, durch eine solche Vermittlerrolle seine Beziehungen zum Kreml zu stärken und damit seine Position in Europa zu festigen. Andererseits könnte der Vorstoß auch dazu dienen, Russland eine Plattform für Verhandlungen anzubieten und so den Druck auf Moskau zu erhöhen, ernsthaft an einer Konfliktlösung mitzuarbeiten.
Offene Fragen und mögliche Reaktionen
Es bleibt abzuwarten, wie die Ukraine und der Westen auf den Vorschlag der Slowakei reagieren werden. Fraglich ist auch, ob Russland das Angebot annehmen und wirklich ernsthaft an Friedensverhandlungen mitwirken würde. Sollte der Vorstoß scheitern, könnte dies die Spannungen zwischen der Slowakei und ihren westlichen Partnern erhöhen.
