Rheinmetall soll weitere 40 Marder-Panzer an Ukraine liefern

Rheinmetall soll weitere 40 Marder-Panzer an Ukraine liefern

Deutschland hat sich bereit erklärt, weitere 40 Marder-Schützenpanzer an die Ukraine zu liefern. Das gab der führende deutsche Waffenhersteller Rheinmetall am Montag bekannt. Der Auftrag wurde von der deutschen Regierung im August erteilt und hat einen Wert im „höheren zweistelligen Millionenbereich“. Die Auslieferung dieser gepanzerten Fahrzeuge soll im Jahr 2023 beginnen.

Mit dieser neuen Bestellung erhöht sich die Gesamtzahl der Marder-Fahrzeuge, die Rheinmetall an die Ukraine liefert, auf 80. Bei den Marder 1A3-Fahrzeugen, die an die Ukraine geliefert werden, handelt es sich um überholte Fahrzeuge, die Rheinmetall aus dem Bestand der Bundeswehr erworben hat. Das Unternehmen arbeitet derzeit an den notwendigen Aufrüstungen und Modifikationen, um sicherzustellen, dass die Fahrzeuge einsatzbereit sind.

Die Marder-Fahrzeuge sind so konstruiert, dass sie die Truppen, die sie transportieren, effektiv schützen und ihnen gleichzeitig die nötige Feuerkraft geben, um alle Hindernisse zu überwinden, auf die sie auf dem Schlachtfeld stoßen können. Diese Fahrzeuge sind seit Anfang der 1970er Jahre bei der Bundeswehr im Einsatz und wurden in verschiedenen Konflikten auf der ganzen Welt eingesetzt.

Die Marder-Schützenpanzer sind mit einer 20-mm-Maschinenkanone, einem 7,62-mm-Maschinengewehr und Rauchgranatwerfern ausgestattet. Die Fahrzeuge können auch mit einer zusätzlichen Panzerung ausgestattet werden, um sie besser gegen Panzerabwehrwaffen zu schützen.

Die Lieferung dieser Fahrzeuge an die Ukraine ist Teil der laufenden Bemühungen Deutschlands, die Verteidigungsfähigkeiten des Landes zu unterstützen. Die deutsche Regierung hat der Ukraine seit Beginn des Konflikts mit Russland im Jahr 2014 Hilfe und Unterstützung gewährt. Es wird erwartet, dass die Marder-Fahrzeuge eine entscheidende Rolle bei den laufenden Militäroperationen des Landes spielen werden. (dts Nachrichtenagentur)

Foto: Bundeswehr-Panzer „Marder“ (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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