Die Ermittlungen zum Flugzeugunglück am Mittwoch in Kasachstan laufen. Die Embraer 190 von Azerbaijan Airlines war auf dem Weg von Baku ins tschetschenische Grosny aus noch ungeklärten Gründen umgeleitet worden. Laut den Behörden in Aserbaidschan wurde das Flugzeug versehentlich von der russischen Luftabwehr abgeschossen, während diese versucht haben soll, ukrainische Drohnen zu bekämpfen.
Tragische Folgen des Zwischenfalls
Von den insgesamt 67 Personen an Bord kamen 38 ums Leben. Die Überlebenden wurden umgehend in Krankenhäuser gebracht, wo sie medizinisch versorgt werden. Aserbaidschan hat eine gründliche Untersuchung des Vorfalls angekündigt, um die genauen Umstände des Absturzes zu klären. Die Regierung in Baku hat Russland für den tragischen Zwischenfall verantwortlich gemacht und eine Entschuldigung sowie Entschädigung für die Angehörigen der Opfer gefordert.
Internationale Reaktionen
Der Vorfall hat international für Bestürzung gesorgt. Zahlreiche Staaten und Organisationen haben ihre Anteilnahme ausgedrückt und eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse gefordert. Die Europäische Union und die Nato haben Russland aufgefordert, Verantwortung für den Abschuss zu übernehmen und transparent mit den Ermittlungen zu kooperieren. Experten warnen, dass solche Zwischenfälle die ohnehin angespannten Beziehungen zwischen Russland und dem Westen weiter belasten könnten.
