Für die meisten Menschen ist das Smartphone nicht mehr aus dem Leben wegzudenken. In diesem Jahr sollen laut dem aktuellen Zenit Mobile Advertising Forecast weltweit (52 Märkte) 66 % der Menschen ein Smartphone besitzen. Zum Vergleich: 2016 waren es 58 % und 2017 63 %. Das Wachstum verringert sich jetzt, da viele bereits ein Gerät besitzen. So soll die das Wachstum in diesem Jahr gegenüber 2017 nur noch 7 % betragen, verglichen mit einem Wachstum von 10 % in 2017. 2015 lag das Wachstum noch bei 21 %.
Wenn aus „Ruf mal an“ „Schreib mal wieder“ wird
Das Telefon war früher ein Telefon. Das Festnetz hat in den Zeiten der handlichen Telefone (Handy) seine Bedeutung verloren. Die Smartphones haben den Menschen und sein Leben verändert und dennoch: Die Smartphones werden immer weniger zum Telefonieren genutzt. Mehr und Mehr ist das „Texten“ und das Schreiben von E-Mails ein Dauerbrenner.
Wer kennt ihn nicht, den Ruf aus der Küche „Essen ist fertig…“ – doch heute ist alles wesentlich digitaler geworden. Wo der Ruf ins Leere hallt, wird die Textnachricht via WhatsApp direkt gelesen, während der Anruf nicht entgegengenommen wird. Warum auch, denn schließlich ist Telefonieren „steinzeitlich“.
Die Wunschliste der Kinder: „Ich hätte gern ein eigenes Smartphone“
Ein eigenes oder ein neues Smartphone steht bei den Kindern, ebenso wie andere digitale Endgeräte ganz oben auf der Wunschliste. Das ist einer repräsentativen Umfrage zu entnehmen, die im Auftrag von einem halben Dutzend Zeitschriftenverlagen durchgeführt wurde. Für die Studie „Kinder-Medien 2018“ wurden insgesamt 3.300 Doppelinterviews mit zufällig ausgewählten Kindern im Alter zwischen vier und 13 Jahren und jeweils einem Erziehungsberechtigten durchgeführt. Aus der Studie geht hervor, dass sich 41 % der Kinder ein Handy oder Smartphone wünschen. An zweiter Stelle stehen die Spielekonsolen bei 33 % der Kinder und ein eigenes Tablet bei 32 %. Zudem gibt es die klassischen Wünsche, wie Puppen, Fahrräder oder Gesellschaftsspiele. Mit rund 20 % liegen Inliner, Skate- oder Longboards vor dem Wunsch nach einem eigenen Fernseher.
Mehr Smartphones als PCs in den Haushalten
Deutschlandweit gibt es circa 57 Mio. Smartphone-Nutzer und im vergangenen Jahr besaßen mehr Menschen in Deutschland im Alter zwischen 14 und 69 Jahren ein Smartphone als einen Computer – rund 85 %.
Texten ist „In“, während Telefonieren „Out“ ist. Das zeigen die Statistiken. Laut Statista betrug die Zahl der versendeten SMS 1999 10,7 Millionen pro Tag und stieg bis 2012 auf 162,9 Millionen an. Ab 2013 kam es dann zu einem starken Einbruch aufgrund von WhatsApp. 2015 wurden nur noch 39,8 Millionen SMS versendet während die Zahl der WhatsApp-Nachrichten 667 Millionen pro Tag betrug. Damit ist die gute alte SMS ein Auslaufmodell. Verfolgten wir früher noch das Telefonkabel, um zu erfahren wo der Teenager mit dem Telefon hin verschwunden ist, so ist es heute schwieriger, festzustellen, wo sie die Zeit verbringen. Zumeist zappen die Kinder zwischen Social Media Kanälen wie Facebook, Instagram, Snapchat oder YouTube und der schnellen Antwort via WhatsApp. Das hat seine Vorteile, denn es kann wohlüberlegt werden, was geschrieben wird und nochmals drüberlesen, bevor es abgeschickt wird. Doch was ist, wenn die Nachricht an den falschen Empfänger gesendet wurde oder die Worte doch nicht die passenden waren… Bei WhatsApp gibt es eine Löschfunktion und bei dieser wird die Nachricht nicht nur auf dem eigenen Gerät gelöscht, sondern auch auf dem des Empfängers. Allerdings gibt es dafür ein Zeitlimit, von sieben Minuten, wobei es Tricks gibt, diese zu verlängern.
73 % der Internetnutzung erfolgt über Mobilgeräte
Die Zahlen zeigen, dass die mobile Internetnutzung immer weiter zunimmt. Für die meisten Nutzer sind die mobilen Endgeräte das wichtigste Gerät, wenn es um einen Internetzugang geht. Seit 2011 hat sich die mobile Internetnutzung von 36 % verdoppelt, wobei bis 2019 ein Anteil von 76 % von erwartet wird.
Die Spanier liegen mit einem geschätzten Anteil von 81 % an der Spitze gefolgt von Italien (87 %), China und den USA mit jeweils 77 % und Indien mit 73 %. Doch auch hierzulande findet die Online Nutzung überwiegend mobil statt (69 % in 2018). Doch langsam wird von den Experten eine Sättigung gesehen, da Computer und Laptop noch immer während der Arbeit und für komplexere Tätigkeiten verwendet werden, wie beispielsweise für die Urlaubsbuchung. Die Unternehmen stehen vor der Aufgabe, genau zu überlegen, wie sie Mobiles für die Zielgruppenansprache nutzen. Hier reicht es einfach nicht mehr aus, zu hoffen, dass der richtige Anteil die Online-Videos auf Smartphone und Co. ausspielt.
Der Grund dafür ist der, dass das mobile Internet für die meisten der Verbraucher das normale Internet ist. Auch wenn beim Besitz von mobilen Endgeräten eine Sättigung in einigen Märkten beginnt, so gibt es dennoch viel Raum für weiteres Wachstum im Rest der Welt.
Was ist, wenn das Smartphone…
…herunterfällt und das Display kaputt ist? Oder der Akku einfach nicht mehr will? In dem Fall ist oft kein teurer Austausch über den Hersteller notwendig, sondern es gibt Reparaturdienste, die das Smartphone zu angemessenen Preisen reparieren. Wichtig ist dabei nur, nicht irgendeinen Reparaturdienst zu nutzen, sondern seriöse Anbieter, bei denen sicher ist, dass sie Originalteile für alle Reparaturen nutzen. Nur so ist es möglich, einwandfreie Qualität zu gewährleisten. Von Billiganbietern sollte dagegen Abstand genommen werden.

