Tipps zum Reifenwechsel: Winterreifen nur noch mit Alpine-Symbol – Video

Tipps zum Reifenwechsel: Winterreifen nur noch mit Alpine-Symbol - Video


Wenn die Tage kürzer und die Nächte kühler werden, ist es für viele Autofahrer Zeit, ihre Sommerreifen gegen Winterreifen auszutauschen. Der Wechsel sollte rechtzeitig erfolgen, denn je früher die Winterreifen montiert werden, desto sicherer ist man unterwegs.

Warum Winterreifen wichtig sind

Winterreifen sind für die Fahrsicherheit bei Kälte, Schnee und Eis unerlässlich. Sie bieten deutlich mehr Grip auf winterlichen Straßen als Sommerreifen. Ihre weichere Gummimischung und die speziell geformten Lamellen sorgen dafür, dass sie bei Temperaturen unter 7 Grad Celsius besseren Halt auf der Fahrbahn gewährleisten. So können Autofahrer Gefahrensituationen wie plötzliches Ausbrechen oder langes Bremsen auf rutschigem Untergrund besser beherrschen.

Das Alpine-Symbol als Qualitätssiegel

Nicht jeder Reifen, der als „Winterreifen“ verkauft wird, erfüllt auch tatsächlich die Anforderungen für den Wintereinsatz. Um sicher zu gehen, sollten Autofahrer darauf achten, dass die Reifen mit dem Alpine-Symbol (einem Berg mit Schneeflocke) gekennzeichnet sind. Dieses Qualitätssiegel garantiert, dass der Reifen die gesetzlichen Mindestanforderungen für Winterreifen erfüllt und auch bei Schnee und Eis eine gute Traktion bietet.

Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Reifenwechsel?

Der optimale Zeitpunkt für den Reifenwechsel hängt vom Wetter ab und kann regional unterschiedlich sein. In den meisten Bundesländern gilt ab dem 15. Oktober Pflicht für Winterreifen. Autofahrer sollten den Wechsel jedoch nicht bis zum letzten Moment hinauszögern, sondern ihn rechtzeitig, d.h. bei den ersten kühleren Temperaturen, vornehmen. So sind sie von Beginn an optimal für den Winter gerüstet.

Richtiges Vorgehen beim Reifenwechsel

  • Bevor es an den Reifenwechsel geht, sollten Autofahrer einige Dinge beachten:
    Lassen Sie den Wechsel von einer Werkstatt oder einem Reifenhändler durchführen. Diese haben die richtigen Werkzeuge und die nötige Erfahrung, um die Reifen fachgerecht zu montieren.
  • Prüfen Sie vor dem Wechsel den Zustand der Reifen. Sind die Profiltiefe und der Luftdruck noch in Ordnung? Andernfalls sollten Sie neue Reifen aufziehen lassen.
  • Notieren Sie sich die Reifengrößen und -typen Ihres Autos, damit Sie beim Kauf der neuen Reifen nichts falsch macht.
  • Lassen Sie die Auswuchtung und den Reifenwechsel am besten direkt am selben Tag durchführen. So müssen Sie Ihr Auto nicht zweimal in die Werkstatt bringen.

Kosten für den Reifenwechsel

Die Kosten für den Reifenwechsel variieren je nach Region, Werkstatt und Reifenmarke. In der Regel muss man mit Kosten zwischen 40 und 100 Euro pro Satz Reifen rechnen. Hinzu kommen noch Arbeitskosten für die Montage, die in etwa 20 bis 40 Euro betragen. Wer die Reifen selbst einlagert, spart sich zusätzlich die Lagergebühren.

Fazit: Rechtzeitiger Reifenwechsel ist wichtig

Der Reifenwechsel von Sommer- auf Winterreifen ist eine jährliche Pflichtaufgabe für Autofahrer. Er sollte nicht bis zum letzten Moment aufgeschoben werden, sondern rechtzeitig erfolgen, damit man von Beginn an sicher durch die kalte Jahreszeit kommt. Wichtig ist dabei, dass die neuen Winterreifen das Alpine-Symbol tragen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Mit etwas Vorbereitung lässt sich der Wechsel unkompliziert und kostengünstig in einer Werkstatt durchführen.

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