Der deutsche Fußball trauert um eine Ikone seiner Branche. Christoph Daum, der langjährige und äußerst erfolgreiche Bundesliga-Trainer, ist im Alter von 70 Jahren verstorben. Daum erlag den Folgen einer Krebserkrankung, mit der er seit dem Herbst 2022 gekämpft hatte.
Sein Werdegang als Trainer
Daum begann seine Trainerkarriere Mitte der 1980er Jahre und feierte schnell erste Erfolge. Zwischen 1986 und 1990 trainierte er den 1. FC Köln und führte den Traditionsverein zweimal in den UEFA-Pokal. Anschließend wechselte er zu Bayer 04 Leverkusen, wo er von 1990 bis 1995 tätig war. In dieser Zeit etablierte sich Leverkusen als Spitzenteam der Bundesliga und qualifizierte sich regelmäßig für den Europapokal.
Der Höhepunkt seiner Karriere
Der Höhepunkt von Daums Trainerkarriere kam 1998, als er den ruhmreichen Verein Fenerbahçe Istanbul übernahm. Mit dem türkischen Topklub gewann er in seiner ersten Saison prompt die Meisterschaft. Dieses Erfolgserlebnis zählt zweifelsohne zu den Glanzpunkten seiner beispiellosen Laufbahn.
Rückkehr in die Bundesliga und Abschied vom Fußball
Nach seinem Triumph in der Türkei kehrte Daum 1999 in die Bundesliga zurück und trainierte fortan Vereine wie den VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt und den 1. FC Köln. Im Jahr 2006 beendete er schließlich seine aktive Trainertätigkeit, blieb dem Fußball aber weiterhin als Experte und Kommentator eng verbunden.
Der Kampf gegen den Krebs
Im Herbst 2022 dann die traurige Nachricht: Christoph Daum wurde schwer krank. Er diagnostizierte bei sich eine Krebserkrankung und musste fortan einen zermürbenden Kampf gegen diese tückische Krankheit aufnehmen. Leider verlor Daum diesen Kampf nun im Alter von 70 Jahren. Der deutsche Fußball verliert mit ihm einen seiner prägendsten Trainer-Persönlichkeiten der vergangenen Jahrzehnte.
