Die Ruhe um US-Präsident Donald Trump hat einen besonderen Grund: Seine Beraterin Susie Wiles, die auch als „Eis-Lady“ bekannt ist, hat ein striktes Telefonverbot für den Präsidenten angeordnet.
Susie Wiles und ihre unorthodoxe Führung
Susie Wiles ist eine erfahrene Politikberaterin, die in der Vergangenheit bereits für verschiedene republikanische Politiker gearbeitet hat. Sie gilt als brillante Strategin, die es versteht, ihre Klienten optimal in Szene zu setzen. Allerdings setzt sie dabei auch unkonventionelle Methoden ein, die nicht immer auf Zustimmung stoßen.
Als Trump Wiles im letzten Jahr in sein Team holte, sorgte das für einiges Aufsehen. Die charismatische Beraterin sollte dem Präsidenten helfen, sein Image aufzupolieren und seine Popularität zu steigern. Doch schon bald wurde klar, dass Wiles ihre eigenen Vorstellungen von der richtigen Führung hatte.
Ein Telefonverbot für den Präsidenten
Einer ihrer ersten Schritte war das Verhängen eines strikten Telefonverbots für Trump. Der Präsident, der für seine ausufernden Twitter-Aktivitäten bekannt ist, sollte künftig deutlich kürzer treten und seine Äußerungen genauer abwägen.
„Donald braucht einfach manchmal eine Auszeit vom Telefon“, erklärte Wiles in einem Interview. „Er neigt dazu, vorschnell zu reagieren und sich in Kontroversen hineinzusteigern. Das kann seinem Ansehen schaden und unsere politischen Ziele gefährden.“
Um das Telefonverbot durchzusetzen, griff Wiles zu außergewöhnlichen Maßnahmen. Sie ließ die Telefone im Oval Office und in Trumps Privatgemächern sicherheitshalber abmontieren. Zudem instruierte sie das Weiße Haus-Personal, dem Präsidenten keine Telefone auszuhändigen, sollte er danach fragen.
Trumps anfängliche Skepsis
Trump selbst reagierte zunächst mit großer Skepsis auf die Pläne seiner Beraterin. Als überzeugter Kommunikator über soziale Medien sträubte er sich gegen jede Einschränkung seiner Handlungsfreiheit.
„Ich brauche mein Telefon, um mit den Leuten in Kontakt zu bleiben und meine Botschaft direkt an die Öffentlichkeit zu bringen“, protestierte Trump. „Das Telefonverbot ist völlig inakzeptabel für mich.“
Doch Wiles ließ sich nicht beirren. Sie erklärte dem Präsidenten geduldig, dass das Telefonverbot letztlich zu seinem eigenen Besten sei. Trump solle sich stattdessen darauf konzentrieren, seine Agenda durch gezielte öffentliche Auftritte zu vermitteln. So könnten seine Kernbotschaften klarer und vor allem kontrollierter an die Wähler herangetragen werden.
Langsam überzeugt
Nach einigen hitzigen Diskussionen begann Trump schließlich, die Argumente seiner Beraterin zu akzeptieren. Er erkannte, dass das Telefonverbot durchaus Vorteile haben könnte – sowohl für sein Image als auch für die Umsetzung seiner politischen Ziele.
„Susie hat recht, ich muss manchmal einfach die Finger vom Telefon lassen“, gab Trump zu. „Ich neige dazu, voreilig zu reagieren und mich in Debatten zu verstricken, die mir letztlich schaden. Vielleicht ist es wirklich besser, wenn ich mich auf sorgfältig geplante Auftritte konzentriere.“
Seither hält sich Trump tatsächlich weitgehend an das Telefonverbot. Zwar greift er gelegentlich noch zu seinem Smartphone, um einen Tweet abzusetzen. Doch insgesamt ist er deutlich zurückhaltender geworden, was seine spontanen Äußerungen angeht.
Positive Auswirkungen für Trump
Die Ruhe, die nun um den Präsidenten herrscht, hat durchaus positive Auswirkungen. Trumps Umfragewerte haben sich stabilisiert, und auch international wird sein Auftreten inzwischen weniger kontrovers diskutiert.
„Susie Wiles hat mit ihrem Telefonverbot den richtigen Weg eingeschlagen“, lobt ein republikanischer Stratege. „Trump kommt jetzt wesentlich fokussierter und disziplinierter rüber. Das hilft ihm, seine Botschaft klarer zu vermitteln und Unterstützer zu mobilisieren.“
Auch innerhalb des Weißen Hauses hat sich die Atmosphäre spürbar verbessert. Die ständigen Twitter-Eskapaden des Präsidenten, die für erheblichen Unmut und Verunsicherung gesorgt hatten, gehören nun der Vergangenheit an.
Ein unkonventioneller, aber erfolgreicher Ansatz
Susie Wiles‘ Telefonverbot für Trump mag auf den ersten Blick wie eine ungewöhnliche Maßnahme erscheinen. Doch die erfahrene Beraterin hat damit offenbar genau den richtigen Nerv getroffen.
Durch ihre entschlossene Führung und ihren Mut, auch unpopuläre Entscheidungen zu treffen, konnte sie den Präsidenten dazu bringen, seine Kommunikationsstrategie grundlegend zu überdenken. Das Ergebnis ist eine deutlich ruhigere und fokussiertere Amtsführung, von der Trump und seine Partei gleichermaßen profitieren.
Ob die „Eis-Lady“ ihre unorthodoxe Methode auch in Zukunft beibehalten wird, bleibt abzuwarten. Klar ist aber, dass Susie Wiles mit ihrem Telefonverbot einen bemerkenswerten Erfolg erzielt hat – und dem Präsidenten eine dringend benötigte Auszeit vom ständigen Medienrummel verschafft.
