Donald Trump, der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten, hat sich erneut äußerst umstritten über Migranten geäußert. In einem Interview sagte er: „Wissen Sie, ein Mörder, das glaube ich, hat es in den Genen.“ Damit implizierte Trump, dass Kriminalität in den Genen von Migranten verankert sei. Diese rassistischen Aussagen riefen umgehend scharfe Kritik hervor.
Empörung im Weißen Haus über Trumps Äußerungen
Die Biden-Regierung, die derzeit im Weißen Haus regiert, reagierte äußerst empört auf Trumps Äußerungen. Ein Sprecher des Präsidialamts verurteilte die Aussagen aufs Schärfste und wies sie entschieden zurück. Man sei zutiefst schockiert über diese rassistischen und hetzerischen Worte des ehemaligen Präsidenten. Trumps Darstellung, dass die Biden-Regierung Hunderttausende Menschen mit „schlechten Genen“ ins Land gelassen habe, sei eine völlig falsche und bösartige Fehldeutung der Einwanderungspolitik.
Kritik von Menschenrechtsorganisationen und Politikern
Auch von Seiten vieler Menschenrechtsorganisationen und Politiker kam scharfe Kritik an Trumps Äußerungen. Sie bezeichneten sie als menschenverachtend, wissenschaftlich unhaltbar und gefährlich. Solche Stereotypen und Vorurteile gegenüber Migranten würden den Zusammenhalt der Gesellschaft untergraben und Rassismus schüren. Stattdessen sei es wichtig, Vielfalt und Integration zu fördern und Migranten fair und mit Respekt zu behandeln.
Trumps lange Geschichte rassistischer Äußerungen
Trumps jüngste Aussage reiht sich ein in eine lange Kette rassistischer Äußerungen des ehemaligen Präsidenten. Schon während seiner Amtszeit hatte er immer wieder mit menschenverachtenden Kommentaren über Einwanderer für Empörung gesorgt. Viele sehen darin einen Versuch, seine rechte Wählerbasis zu mobilisieren und Spannungen in der Gesellschaft zu schüren. Experten warnen, dass solche Äußerungen das Klima der Intoleranz und Ausgrenzung weiter verschärfen könnten.
