Am späten Dienstagnachmittag kletterten eine Gruppe „U-Bahn-Surfer“ auf das Dach einer U4-Garnitur. Diese gefährliche Praxis, bei der Fahrgäste sich außerhalb des Zuges aufhalten, ist nicht nur illegal, sondern kann auch schwerwiegende Folgen haben. Zwei der vier Surfer prallten gegen eine Fußgängerüberführung über der Strecke. Sie schweben weiterhin in Lebensgefahr.
Erhebliche Verletzungen trotz Notfall-Einsatz
Die Polizei und Rettungskräfte wurden umgehend alarmiert, nachdem Zeugen den Vorfall gemeldet hatten. Die Einsatzkräfte trafen schnell am Ort des Geschehens ein und versuchten, den Zustand der Verletzten zu stabilisieren. Trotz der sofortigen Notfall-Maßnahmen erlitten die beiden Surfer erhebliche Kopf- und Körperverletzungen. Sie wurden umgehend in umliegende Krankenhäuser transportiert, wo Ärzte um ihr Leben kämpfen.
Warnung vor gefährlicher Praxis
Die Behörden warnten eindringlich vor solch lebensgefährlichen Stunts. „U-Bahn-Surfen“ sei nicht nur illegal, sondern auch hochgefährlich für Leib und Leben. Die Verantwortlichen kündigten an, die Vorfälle strafrechtlich zu verfolgen. Zudem sollen Präventions-Kampagnen die Bevölkerung für die Risiken sensibilisieren. Das Ziel sei es, solche riskanten Aktionen in Zukunft zu unterbinden und weitere Unfälle zu vermeiden.
