Der Angriff auf Donald Trump, den amtierenden Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, hat den ohnehin schon angespannten Wahlkampf in den Vereinigten Staaten in eine beunruhigende Richtung gelenkt. Politiker auf der ganzen Welt haben ihre Empörung und Anteilnahme an diesem Ereignis zum Ausdruck gebracht.
Bundeskanzler Olaf Scholz verurteilte den Angriff scharf und bezeichnete ihn als einen Angriff auf die Demokratie selbst. Er betonte, dass Gewalt und politisch motivierte Attacken keinen Platz in einem freien und offenen Wahlkampf haben dürfen. Deutschland stehe an der Seite der Vereinigten Staaten und werde alles daran setzen, die Verantwortlichen schnell zur Rechenschaft zu ziehen.
Auch andere europäische Spitzenpolitiker, wie der französische Präsident Emmanuel Macron und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, verurteilten den Anschlag auf das Schärfste. Sie sprachen den Angehörigen des Opfers ihr tief empfundenes Beileid aus und riefen zu Besonnenheit und Deeskalation auf. Gewalt dürfe niemals ein Mittel der politischen Auseinandersetzung sein.
Die Nachrichten aus den Vereinigten Staaten hätten weltweit für große Bestürzung gesorgt, so der britische Premierminister Rishi Sunak. Sein Land stehe fest an der Seite der Vereinigten Staaten und werde alles tun, um die Demokratie zu schützen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.
