Hopfen aus der Hallertau: Seit über 1300 Jahren prägt er die Region – heute wachsen die Pflanzen bis zu 7 Meter hoch und 30 Zentimeter pro Tag. Hopfenbotschafterin Kathrin zeigt, wie aus der „grünen Diva“ das Aroma im Bier wird.
Die Hallertau, das größte zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt, ist seit über 1300 Jahren eng mit dem Hopfen verbunden. Die „grüne Diva“, wie Hopfenbotschafterin Kathrin ihn liebevoll nennt, prägt das Landschaftsbild und die Kultur der Region. Heute wachsen die Pflanzen bis zu 7 Meter hoch und legen dabei unglaubliche 30 Zentimeter pro Tag zurück. Doch wie genau wird aus dem grünen Gold das Aroma im Bier?
Hopfenanbau in der Hallertau: Eine lange Tradition
Der Hopfenanbau hat in der Hallertau eine lange Tradition, die bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht. Die klimatischen Bedingungen und der fruchtbare Boden bieten ideale Voraussetzungen für den Anbau der anspruchsvollen Pflanze. Generationen von Hopfenbauern haben ihr Wissen und ihre Erfahrung weitergegeben und so die Hallertau zu dem gemacht, was sie heute ist: das Herz des Hopfenanbaus.
Die grüne Diva: Anspruchsvoll und pflegebedürftig
Der Hopfen ist eine anspruchsvolle Pflanze, die viel Pflege und Aufmerksamkeit benötigt. Hopfenbotschafterin Kathrin erklärt: „Der Hopfen ist eine Diva. Er braucht viel Sonne, viel Wasser und den richtigen Dünger.“ Die Pflanzen werden im Frühjahr an Drahtgerüsten befestigt und klettern dann in kürzester Zeit bis zu 7 Meter in die Höhe.
Hopfen wächst bis zu 30 Zentimeter pro Tag
Das Wachstum des Hopfens ist beeindruckend. An guten Tagen können die Pflanzen bis zu 30 Zentimeter zulegen. „Man kann dem Hopfen fast beim Wachsen zusehen“, schwärmt Kathrin. Die Hopfenbauern müssen die Pflanzen regelmäßig kontrollieren und gegebenenfalls unterstützen, damit sie optimal wachsen können.
Erntezeit im Spätsommer: Das grüne Gold wird eingebracht
Im Spätsommer ist Erntezeit. Die Hopfendolden werden mit speziellen Maschinen geerntet und anschließend getrocknet. Dabei ist es wichtig, die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit einzuhalten, um das Aroma des Hopfens zu bewahren.
Vom Hopfen zum Bieraroma: Ein komplexer Prozess
Der Hopfen ist für das Aroma und die Bitterkeit des Bieres verantwortlich. Die Hopfendolden enthalten ätherische Öle und Bitterstoffe, die während des Brauprozesses freigesetzt werden. Je nach Hopfensorte und Brauverfahren entstehen unterschiedliche Aromen, von blumig-frisch bis herb-würzig.
Hopfenbotschafterin Kathrin: Leidenschaft für das grüne Gold
Kathrin, die Hopfenbotschafterin der Hallertau, ist mit Leidenschaft bei der Sache. Sie führt Besucher durch die Hopfenfelder, erklärt den Anbau und die Verarbeitung des Hopfens und gibt Einblicke in die Welt des Bieres. „Ich möchte den Menschen zeigen, wie viel Arbeit und Liebe in jedem einzelnen Hopfenkorn steckt“, sagt Kathrin. Die Hallertau ist ein einzigartiges Reiseziel für alle Bierliebhaber und Naturliebhaber. Hier kann man die faszinierende Welt des Hopfens hautnah erleben und sich von der Schönheit der Landschaft verzaubern lassen.
