Papst Leo hat im gestrigen Sonntagsgebet die Opfer des verheerenden Supertaifuns „Fung-wong“ auf den Philippinen in sein Gebet eingeschlossen.
Angesichts der immensen Zerstörung und des menschlichen Leids sprach der Pontifex den Betroffenen sein tiefstes Mitgefühl aus und versicherte ihnen seine Nähe und Unterstützung.
„Stehe den Menschen auf den Philippinen sehr nahe“
In seiner Ansprache auf dem Petersplatz betonte Papst Leo seine tiefe Verbundenheit mit den Menschen auf den Philippinen. „Meine Gedanken und Gebete sind bei all jenen, die vom Supertaifun ‚Fung-wong‘ betroffen sind,“ sagte der Papst. „Ich stehe den Menschen auf den Philippinen sehr nahe und bete für die Opfer, die Verletzten und die, die ihr Zuhause verloren haben.“
Der Papst rief die internationale Gemeinschaft zur Solidarität und Unterstützung auf. Er appellierte an Hilfsorganisationen und Regierungen weltweit, schnell und unbürokratisch Hilfe zu leisten, um den Betroffenen in dieser schweren Zeit beizustehen.
„Fung-wong“ hinterlässt Spur der Verwüstung
Der Supertaifun „Fung-wong“ hatte in den vergangenen Tagen weite Teile der Philippinen heimgesucht und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Starke Regenfälle verursachten Überschwemmungen und Erdrutsche, die zahlreiche Häuser zerstörten und viele Menschen obdachlos machten. Auch die Landwirtschaft wurde schwer in Mitleidenschaft gezogen, was die ohnehin schwierige Versorgungslage in den betroffenen Gebieten weiter verschärft.
Die Zahl der Todesopfer steigt stetig, und viele Menschen werden noch vermisst. Die Rettungsarbeiten sind in vollem Gange, werden aber durch die schwierige Zugänglichkeit der betroffenen Gebiete und die anhaltenden Regenfälle erschwert.
Kirche leistet humanitäre Hilfe
Die katholische Kirche auf den Philippinen ist seit Beginn der Katastrophe aktiv an den Hilfsmaßnahmen beteiligt. Caritas Philippinen und andere kirchliche Organisationen verteilen Lebensmittel, Wasser, Medikamente und Notunterkünfte an die Betroffenen. Zudem leisten sie psychologische Betreuung und spirituellen Beistand.
Papst Leo lobte den unermüdlichen Einsatz der kirchlichen Helfer und ermutigte sie, ihre wertvolle Arbeit fortzusetzen. Er versicherte ihnen die Unterstützung des Heiligen Stuhls und betonte die Bedeutung der Nächstenliebe und Solidarität in dieser schwierigen Zeit. Der Papst rief alle Gläubigen auf, für die Opfer des Taifuns zu beten und durch Spenden einen Beitrag zur Linderung des Leids zu leisten.
