US-Präsident Donald Trump hat seine Forderung nach einer Rückgabe des US-Luftwaffenstützpunkts Bagram in Afghanistan erneuert – und mit einer unkonkreten Drohung an die radikalislamischen Taliban verknüpft.
Nach der erneuten Forderung des damaligen US-Präsidenten Donald Trump nach der Rückgabe des Luftwaffenstützpunkts Bagram in Afghanistan haben die Taliban indirekt auf die Drohungen reagiert.
Taliban verweisen auf Doha-Abkommen
Der stellvertretende Taliban-Sprecher Hamdullah Fitrat erinnerte die USA an die Vereinbarungen des Doha-Abkommens. In diesem Abkommen verpflichteten sich die Vereinigten Staaten, weder Gewalt gegen Afghanistan anzuwenden noch mit Gewalt zu drohen, und die territoriale Integrität und politische Unabhängigkeit Afghanistans zu respektieren.
Trump: Bagram strategisch wichtig wegen Chinas Atomwaffen
Trump hatte seine Forderung mit der strategischen Bedeutung Bagrams begründet. Der Stützpunkt liege nur eine Stunde entfernt von dem Ort, an dem China seine Atomwaffen herstelle, so Trump.
Gespräche zwischen Trump-Regierung und Taliban bestätigt
Trump bestätigte kürzlich Gespräche mit den Taliban, in denen er die Hoffnung auf eine Rückgabe Bagrams äußerte. Die Reaktion der Taliban zeigt jedoch, dass sie nicht bereit sind, den Stützpunkt abzugeben und an den Vereinbarungen des Doha-Abkommens festhalten. Die Lage bleibt angespannt.
