Video: Trump wollte Selenskyj zu “Deal mit Putin” drängen

Video: Trump wollte Selenskyj zu “Deal mit Putin” drängen


Laut einem Bericht der „Financial Times“ soll der ehemalige US-Präsident Donald Trump den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einem Treffen im Weißen Haus aufgefordert haben, Russland Teile des Donbass-Gebiets abzutreten, um einen Frieden mit Wladimir Putin zu erreichen.

 

Der Bericht beruft sich auf mehrere anonyme Quellen, die mit dem Inhalt des Treffens vertraut sein sollen.

Die „Financial Times“ berichtet weiter, dass das Treffen zwischen Trump und Selenskyj in ein hitziges Wortgefecht ausgeartet sei. Selenskyj habe Trumps Vorschlag, Gebiete an Russland abzutreten, vehement abgelehnt und betont, dass die Ukraine niemals ihre Souveränität und territoriale Integrität aufgeben werde.

Trumps Russland-Politik erneut im Fokus

Der Bericht wirft erneut ein Schlaglicht auf Donald Trumps umstrittene Russland-Politik. Während seiner Amtszeit wurde Trump immer wieder vorgeworfen, eine zu freundliche Haltung gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin einzunehmen und die Interessen der Ukraine zu vernachlässigen. Die angebliche Forderung nach Gebietsabtretungen würde diese Vorwürfe weiter untermauern.

Reaktionen aus der Ukraine

Bisher hat sich die ukrainische Regierung nicht offiziell zu dem Bericht der „Financial Times“ geäußert. Allerdings äußerten sich mehrere ukrainische Politiker anonym gegenüber verschiedenen Medien kritisch über Trumps angebliches Vorgehen. Sie betonten, dass die Ukraine niemals zu Zugeständnissen an Russland gezwungen werden dürfe und dass die territoriale Integrität des Landes unantastbar sei.

Konsequenzen für die Beziehungen zwischen USA und Ukraine?

Sollte sich der Bericht der „Financial Times“ bestätigen, könnte dies die Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine nachhaltig belasten. Viele Ukrainer befürchten, dass Trump im Falle eines Wahlsieges im Jahr 2024 die Unterstützung für die Ukraine reduzieren oder sogar einstellen könnte. Dies würde die Position der Ukraine im Konflikt mit Russland erheblich schwächen.

Trump schweigt bisher

Donald Trump hat sich bisher nicht zu dem Bericht der „Financial Times“ geäußert. Es bleibt abzuwarten, ob er die Vorwürfe dementiert oder bestätigt. In der Vergangenheit hat Trump jedoch immer wieder betont, dass er in der Lage sei, den Konflikt in der Ukraine schnell und effektiv zu lösen. Ob dies jedoch unter Berücksichtigung der ukrainischen Interessen und der internationalen Rechtsordnung geschehen würde, bleibt fraglich. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich diese Entwicklungen auf die Beziehungen zwischen den USA, der Ukraine und Russland auswirken werden.

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