Ein furchterregender Wirbelsturm, eine sogenannte Wasserhose, hat in der thailändischen Provinz Samut Prakan schwere Verwüstungen angerichtet.
Das Phänomen, das über ein Dorf an einem Fluss hinwegfegte, zerstörte mehrere Häuser und versetzte die Bevölkerung in Angst und Schrecken.
Plötzlicher Sturm überraschte die Bewohner
Der Wirbelsturm entwickelte sich am Nachmittag plötzlich über dem Fluss und raste mit hoher Geschwindigkeit auf das am Ufer gelegene Dorf zu. Die Bewohner wurden völlig überrascht und hatten kaum Zeit, sich in Sicherheit zu bringen. Binnen weniger Minuten richtete die Wasserhose massive Schäden an.
Häuser dem Erdboden gleichgemacht
Die gewaltigen Kräfte des Wirbelsturms rissen Dächer ab, warfen ganze Häuser um und schleuderten Trümmerteile durch die Luft. Zahlreiche Gebäude wurden dem Erdboden gleichgemacht. Auch Boote und andere Gegenstände wurden von der Wasserhose erfasst und fortgerissen.
Trotz der massiven Zerstörung gab es glücklicherweise keine Todesopfer zu beklagen. Allerdings wurden mehrere Menschen verletzt, als sie versuchten, sich vor dem Sturm in Sicherheit zu bringen. Sie wurden in umliegenden Krankenhäusern behandelt.
Hilfsmaßnahmen angelaufen
Unmittelbar nach dem Wirbelsturm leiteten die Behörden Hilfsmaßnahmen ein. Rettungskräfte suchten nach Vermissten und versorgten die Verletzten. Zudem wurden Notunterkünfte für die obdachlos gewordenen Dorfbewohner eingerichtet. Die Regierung hat finanzielle Unterstützung zugesagt, um den Wiederaufbau des Dorfes zu ermöglichen.
Wasserhosen in Thailand nicht ungewöhnlich
Wasserhosen sind in Thailand, insbesondere während der Monsunzeit, nicht ungewöhnlich. Sie entstehen über warmen Gewässern und können sich zu gefährlichen Wirbelstürmen entwickeln. Die Bewohner Küstenregionen sind daher gut beraten, sich regelmäßig über mögliche Wetterwarnungen zu informieren und im Falle eines drohenden Sturms rechtzeitig Schutz zu suchen.
Klimawandel als möglicher Faktor
Ob der Klimawandel eine Rolle bei der Entstehung der Wasserhose gespielt hat, ist derzeit noch unklar. Experten weisen jedoch darauf hin, dass die Zunahme extremer Wetterereignisse weltweit mit dem Klimawandel in Verbindung gebracht werden kann. Die thailändische Regierung hat sich verpflichtet, Maßnahmen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen zu ergreifen und die Bevölkerung besser auf die Folgen des Klimawandels vorzubereiten. Der Vorfall in Samut Prakan zeigt jedoch auf dramatische Weise, wie verwundbar Thailand gegenüber extremen Wetterereignissen ist.
