Die vier NASA-Astronauten Don Pettit, Nick Hague, Butch Wilmore und Suni Williams befinden sich derzeit auf der Internationalen Raumstation ISS. Von dort oben haben sie ihre Stimmen für die US-Präsidentschaftswahlen 2024 abgegeben. Damit setzen sie eine Tradition fort, denn bereits seit 1997 haben Astronauten die Möglichkeit, ihre Stimme von der Raumstation aus abzugeben.
Besondere Herausforderungen
Das Abstimmen aus dem All bringt einige Besonderheiten mit sich. Die Astronauten müssen ihre Stimmzettel zunächst per E-Mail an die zuständigen Wahlbehörden auf der Erde senden. Dort werden die Stimmen dann ausgewertet und in das offizielle Wahlergebnis einbezogen. Auch der Zeitunterschied zwischen der ISS und den Vereinigten Staaten muss berücksichtigt werden.
Wichtiges demokratisches Recht
Trotz der logistischen Herausforderungen ist es den Astronauten wichtig, ihr demokratisches Wahlrecht auch aus dem Weltall wahrzunehmen. „Es ist eine Ehre, von der Raumstation aus wählen zu dürfen“, betonte Suni Williams. „Wir möchten unseren Beitrag zur Demokratie leisten, auch wenn wir gerade im All sind.“
