Welttag der Ozeane: Meere leiden unter Klima, Überfischung und Müll

Welttag der Ozeane: Meere leiden unter Klima, Überfischung und Müll


Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge landen jährlich Millionen Tonnen Plastik in den Weltmeeren. Studien deuten darauf hin, dass die Vermüllung der Ozeane in Zukunft sogar noch weiter zunehmen wird. Der Welttag der Ozeane am 8. Juni soll die Öffentlichkeit daran erinnern, dass dieser massive Plastikeintrag nicht nur eine Bedrohung für die Meeresökosysteme, sondern auch für den Menschen selbst darstellt.

Plastik, das in die Ozeane gelangt, zerfällt über die Zeit in immer kleinere Teilchen, sogenanntes Mikroplastik. Dieses kann von Meerestieren wie Fischen und Muscheln aufgenommen werden und gelangt so in die menschliche Nahrungskette. Zahlreiche Studien haben bereits nachgewiesen, dass wir unwissentlich Plastikpartikel mit unserer Nahrung und sogar mit Trinkwasser zu uns nehmen. Die langfristigen Auswirkungen auf unsere Gesundheit sind noch nicht vollständig erforscht, doch Experten warnen bereits vor möglichen Schäden für Leber, Nieren und das Immunsystem.

Darüber hinaus verursacht der Plastikmüll in den Ozeanen auch ökologische Schäden gigantischen Ausmaßes. Viele Meeresbewohner wie Seevögel, Schildkröten oder Wale verfangen sich in Plastiknetzen oder verwechseln Plastikteile mit Nahrung, was oft tödlich für sie endet. Auch Korallenriffe, die als die Regenwälder der Meere gelten, werden durch den Plastikmüll massiv beeinträchtigt.

Der Welttag der Ozeane soll alle Menschen dazu aufrufen, ihr Konsumverhalten zu überdenken und Wege zu finden, um den Plastikeintrag in die Meere drastisch zu reduzieren. Nur so können wir die Verschmutzung der Ozeane stoppen und die empfindlichen Meeresökosysteme vor weiteren Schäden bewahren – zum Wohle unserer Umwelt und unserer eigenen Gesundheit.

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