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5 Tipps für eine produktive Atmosphäre im Büro

Eigentlich sollte jeder Arbeitgeber daran interessiert sein, dass sich seine Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen. Denn nur dann ist auch mit der gewünschten Leistungsfähigkeit zu rechnen. Gerade in Büros gibt es durchaus einige Möglichkeiten, die Atmosphäre produktiv zu gestalten. 5 wichtige Tipps sind:

  • Schaffen einer angenehmen Raumtemperatur im Winter und im Sommer
  • regelmäßiges Lüften für genug Frischluftzufuhr
  • Schutz vor Lärm und Störungen mittels Trennwänden und Lärmschutzmaßnahmen
  • ergonomische Büromöbel, die optisch zum Raum passen
  • freundliche Raumgestaltung mit hellen Farben und Grünpflanzen

Was kann und sollte der Arbeitgeber tun?

Das Mindestmaß an Vorschriften, die die Betriebssicherheit und den Gesundheitsschutz der Angestellten betreffen, regelt die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV). Für Büroarbeitsplätze beziehen sich die Arbeitnehmerschutzbestimmungen vorrangig auf die Punkte Raumklima, Lärm, Ergonomie und Beleuchtung. Als von jedem Arbeitgeber einzuhaltende Werte gibt die ArbStättV eine Raumtemperatur von 19-25 Grad Celsius und einen Bürolärmgrenzwert von 65 Dezibel vor. Die optimale Lichtstärke für einen Büroarbeitsplatz beträgt laut Verordnung 500 Lux. Die Mindestgröße eines Einzelbüros ist auf 8,0 Quadratmeter, die Mindesthöhe auf 2,50 Meter festgelegt. Im Sinne des Nichtraucherschutzes darf jeder Arbeitnehmer einen rauchfreien Arbeitsplatz verlangen.

Es gibt zum einen die Arbeitsstättenverordnung und zum anderen die technischen Regeln für Arbeitsstätten mit der Abkürzung ASR; deren letzte Änderung erfolgte im März 2021. Der Ausschuss für Arbeitsstätten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales konkretisiert mit den ASR die Vorgaben der Arbeitsstättenverordnung. Für Büros wichtige Themenbereiche sind unter anderem Lüftung, Lärm, Beleuchtung und Raumtemperatur. Der letztgenannte Punkt gewinnt durch immer heißere Sommer zunehmend an Bedeutung. Die technische Regel betreffs der Raumtemperatur beinhaltet insbesondere mögliche Maßnahmen, die ab 26 Grad Celsius zum Wohle der Mitarbeiter umgesetzt werden sollten.

Angenehme Raumtemperatur auch im Sommer

Je körperlich anstrengender eine Tätigkeit ist, umso eher machen einem Menschen Temperaturen von 26 Grad Celsius und mehr zu schaffen. Aber auch im Fall einer sitzenden Tätigkeit im Büro lassen Arbeitseifer und Arbeitseffizienz schnell nach. Kein Wunder: wer vorrangig mit der körperlichen Reaktion auf zu warme Raumtemperaturen beschäftigt ist, ist von der eigentlichen Arbeit abgelenkt. Eine produktive Arbeitsatmosphäre im Büro auch bei sommerlichen Außentemperaturen ermöglicht vor allem ein geeigneter Schutz vor Hitze und Blendung. Der Schutz vor der eindringenden Sonneneinstrahlung ist zugleich Schutz vor zu hohen Raumtemperaturen. Das richtige Maß an Verdunkelung und/oder Verspiegelung bringt zudem Blendschutz, Sichtschutz und genug Tageslicht mit sich. Wer sich für eine moderne Fensterfolie entscheidet, die beispielsweise unter folienmarkt.de bestellt werden kann, muss dann nur noch für Frischluftzufuhr und angenehme Atmosphäre sorgen.

Austausch mit den Mitarbeitern

In Großraumbüros sind zweifellos wenig Chancen für die Gestaltung eines Arbeitsplatzes gegeben, der Produktivität und Behaglichkeit vereint. Wenn sich aber Kollegen und Chef einig sind, muss nicht nur die Ergonomie eine bedeutsame Rolle spielen. Vielmehr kann es möglich sein, dass angenehme Farben, Bilder und Pflanzen für etwas Wohlfühlatmosphäre sorgen. Ist ausreichend Platz vorhanden, bietet sich der Einsatz von Raumteilern und hohen Regalen an. Passend ausgewählt und aufgestellt lässt sich ein ungemütlich wirkendes Großraumbüro in ein Nebeneinander kleiner Bürobereiche verwandeln. Wer ein eigenes Büro hat, kann sich bestenfalls so einrichten, wie er am liebsten (und somit am produktivsten) arbeitet: Eine Win-Win-Situation für Mitarbeiter und Chef. Und keine Frage: von zufriedenen, produktiven Mitarbeitern profitiert nicht nur der Arbeitgeber, sondern letztlich auch die Wirtschaft.

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