Aufgrund der vorgezogenen Bundestagswahl hat die AfD beschlossen, ihren eigentlich für März geplanten Bundesparteitag auf Januar vorzuziehen. Damit reagiert die Partei auf den unerwarteten politischen Zeitplan und will schnell Klarheit über ihre künftige Führung schaffen.
Erwartete Kandidatur von Weidel
Erwartet wird, dass bei diesem Sonderparteitag die bisherige Co-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel als neue Parteivorsitzende kandidieren wird. Weidel gilt als einflussreiche Vertreterin des rechtsnationalen Parteiflügels und könnte die Nachfolge des umstrittenen Noch-Vorsitzenden Jörg Meuthen antreten.
Richtungsweisende Entscheidung
Die Wahl der neuen Parteispitze wird als richtungsweisend für die weitere Entwicklung der AfD gesehen. Während der moderate Flügel um Meuthen den Kurs der Partei modernisieren wollte, dürfte Weidel einen stärker nationalistischen und populistischen Kurs verfolgen. Die Entscheidung der Delegierten könnte somit die künftige Ausrichtung der AfD maßgeblich prägen.
