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AKK will Abwrackprämie für Ölheizungen

Die Parteichefin der CDU, Annegret Kramp-Karrenbauer will die Klimapolitik ihrer Partei neu aufstellen. "Das bestehende Gesamtgebäude aus Entgelten, Umlagen, Abgaben und Steuern im Energiesektor muss grundlegend umgebaut werden", schreibt sie in einem Gastbeitrag zusammen mit dem stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Union im Bundestag, Andreas Jung, für die "Welt am Sonntag". Es gehe dabei um einen besseren Klimaschutz , nicht um mehr Staatseinnahmen. "Wir haben nicht zu wenig Steuern, wir haben zu wenig Steuerung. Wenn wir also das unstrukturiert gewachsene System reformieren, den Ausstoß von Treibhausgasen zum Maßstab machen und im Verkehr und bei Gebäuden einen CO2-Deckel einziehen, dann muss es auch Entlastung für Bürger und Betriebe geben - zum Beispiel beim Strompreis über die EEG-Umlage und die Stromsteuer." Kramp-Karrenbauer und Jung sprechen sich außerdem für eine steuerliche Förderung für den Umbau von Gebäuden aus: "Vor weiteren Belastungen muss eine Entlastungsoffensive gestartet werden: dazu gehören unter anderem eine steuerliche Sanierungsförderung und eine Abwrackprämie für Ölheizungen." Kramp-Karrenbauer und Jung unterstützen den Vorstoß von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), den Umweltschutz in der Verfassung zu verankern. Sie schreiben: "Der Grundsatz der Nachhaltigkeit muss Grundregel allen politischen Handelns werden. Solche grundlegenden Prinzipien werden in Deutschland im Grundgesetz festgeschrieben. Deshalb wollen wir den Impuls des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder aufnehmen, auf Nachhaltigkeit insgesamt beziehen und anregen, nachhaltige Entwicklung als Staatsziel ins Grundgesetz zu schreiben." Zur Nachhaltigkeit gehöre die "Schwarze Null " als Beitrag zur Generationsgerechtigkeit, aber auch die "grüne Null im Sinne von Klimaneutralität", so Kramp-Karrenbauer und Jung in der "Welt am Sonntag". Foto: Heizkessel einer Ölheizung im Altbau-Keller, über dts Nachrichtenagentur  

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3 Kommentare

  1. Das ist erstmals ein vernünftiger Vorschlag von AKK, nämlich Sanierungen im Energiesektor mit Prämien oder Zuschüssen zu versehen. 80% aller zu sanierenden Gebäude gehören älteren Menschen ( Rentnern). Denen bringt eine Steuererleichterung bei Sanierungsmaßnahmen überhaupt nichts, da sie wenig oder gar keine Steuern bezahlen. Der geldwerte Vorteil für Steuerzahler ist ungleich höher und auch da ungerecht, da die gleiche Sanierungsmaßnhme je nach Steuersatz sehr ungleiche Vorteile bringt. Gerechter wäre es, wenn jeder Eigentümer unabhängig von seinem Einkommen den gleiche Zuschuss oder auch eine Prämie für die gleiche Maßnahme oder Investition erhält. So würde man es auch manchem Rentner ermöglichen Sanierungsmaßnahmen durchzuführen

  2. Ich soll meinen Diesel abschaffen und ein Elektroauto Kaufen. Gleichzeitig ist meine
    Elktroheizung fast unbezahlbar und ich muss auf Öl umstellen. AKK das gibt doch wieder
    eine Null Nummer wie das Dieselfahrverbot mit einem Ergebniss von 0,0.

  3. Eine Abwrackpramie für Ölheizungen würde nur wieder den Geldbeutel der Betroffenen leeren. Die Förderung wurde nur einen Bruchteil der wirklichen Umrüstungskosten aus machen und in keinem Fall co2 Neutralität schaffen. Co2 wird immer produziert ob bei der Verbrennung von Öl oder Herstellung neuer Gerate oder Technik. Es ist der falsche weg bestehende Funktionierende Systeme über den Haufen zu werfen, welche durchnittlich mit über 94% Wirkungsgrad arbeiten. Auch ist es erwiesen, das Deutschland fur gerade mal 3% des co2 Ausstoßes in der Welt verantwortlich ist. Der Bùrger soll nur wieder zum Geld ausgeben gezwungen werden, um die derzeit lahmende Industrie / Autoindustrie und der damit verbundenen verminderten Steuereinnahmen, abzufangen. Dr Thomas Gold hat bereits in den 1958 /er bewiesen, dass Öl und Gas nicht endlich sind und somit eine unerschöpfliche Energiequelle darstellen. Die Klimapolitik macht nur eins arm und das sind die Bürger.

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