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Argentinien schränkt Devisenumtausch weiter ein

Nach dem Wahlsieg des Peronisten Alberto Fernández bei der Präsidentschaftswahl in Argentinien hat die Zentralbank die Möglichkeit für Devisenumtausch weiter eingeschränkt. Pro Monat dürfen Argentinier für ihre Landeswährung nun nur noch maximal 200 US-Dollar im Monat kaufen - zum offiziellen Wechselkurs. Vorher lag das Limit bei 10.000 US-Dollar. Vorerst soll die neue Regel bis Dezember gelten, wenn Fernández offiziell Präsident Argentiniens wird. Während die argentinische Zentralbank den Wechselkursbereich bei rund 40 bis 51 Pesos angibt, werden auf den Finanzmärkten bereits rund 60 Pesos für einen US-Dollar aufgerufen. An Wechselstuben und auf der Straße müssen für einen US-Dollar sogar über 70 Pesos bezahlt werden, weil viele Argentinier ihre Ersparnisse bei einer Inflationsrate um die 50 Prozent vor allem schnell in Sicherheit bringen wollen . Wer hingegen als Tourist ausländisches Bargeld nach Argentinien bringt, darf sich im Straßenhandel, aber auch bei Diensten wie "Western Union" über einen um rund 25 Prozent besseren Kurs als am Geldautomaten freuen. Nach Auszählung von 97,1 Prozent der Stimmen kam das Duo aus Alberto Fernández und der früheren Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner, die nun wohl Vizepräsidentin wird, am Sonntag auf 48,1 Prozent der Stimmen. Für Amtsinhaber Mauricio Macri, der für einen strickten Sparkurs stand, votierten demnach 40,4 Prozent der Argentinier. Foto: Wechselkurse in Argentinien, über dts Nachrichtenagentur  

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