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Ausschreitungen bei „Gelbwesten“ in Paris

Bei Protesten der sogenannten „Gelbwesten“ in Paris ist es am Samstag zu teils heftigen Ausschreitungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Polizei nahm über 500 Personen fest, berichtet der französische Fernsehsender France 24. Mehrere Geschäfte seien beschädigt und geplündert worden. Auch in mehreren anderen französischen Städten habe es ähnliche Proteste der „Gelbwesten“ gegeben, die sich gegen den französischen Präsidenten Emmanuel Macron richteten, berichtet der Fernsehsender weiter.

Geschäfte, Museen, der Eiffelturm und mehrere Metro-Stationen waren geschlossen. Darüber hinaus wurden Konzerte und Fußballspiele der höchsten französischen Spielklasse Ligue 1 abgesagt, berichtet France 24. Die „Gelbwesten“-Proteste hatten am 17. November begonnen, als landesweit etwa 2.000 Straßenblockaden errichtet wurden, um gegen zusätzliche Treibstoffabgaben, die ab dem 1. Januar 2019 vorgesehen sind und steigende Benzin- und Dieselpreise zur Folge haben, zu protestieren. Seitdem entwickelten sich die Proteste zu einer landesweiten Massenbewegung gegen Macrons Politikstil, der von den Demonstranten als „von oben herab“ bezeichnet wird.

Foto: Französische Polizisten, über dts Nachrichtenagentur

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