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Baden-Württembergs Verkehrsminister verteidigt Fahrverbote

Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) hat Fahrverbote für einzelne Straßen in Stuttgart verteidigt. "Es fahren natürlich erheblich weniger schmutzige Diesel, weil wir zum Beispiel ein zonales Fahrverbot für ältere Diesel haben", sagte Hermann am Freitag dem Deutschlandfunk. Man konzentriere sich aber auf die Hauptachsen, "wo die Grenzwerte an den meisten überschritten werden". Zusätzlich habe man "eine ganze Reihe von Maßnahmen" ergriffen, die die "Situation verbessern", zum Beispiel den ÖPNV-Ausbau, und den Radverkehrsausbau, so der baden-württembergische Verkehrsminister weiter. Man habe nun beispielsweise "deutlich mehr Busangebote" oder "Luftabsauganlagen", die Stickoxide aus der Luft filterten, sagte Hermann. Das heiße, insgesamt werde "die Luft sauberer" und man reduziere auch "die alten Fahrzeuge, die schlechte Werte haben". Mit "streng bezogenen Fahrverboten" könne man dann arbeiten, wenn in der Zone insgesamt die Grenzwerte eingehalten würden. "Das war vor drei Jahren in Stuttgart zum Beispiel nicht der Fall. Inzwischen sind wir da deutlich besser und deswegen glauben wir, dass wir mit streckenbezogenen Fahrverboten tatsächlich einen genügenden Effekt erreichen", so der Grünen-Politiker weiter. Sollte dies nicht der Fall sein, dann müsse man "im nächsten Jahr nach Prüfung zu einem zonalen Fahrverbot kommen, allerdings wahrscheinlich nicht mehr zu einer so großen Zone, sondern nur im Innenstadtbereich", sagte Hermann dem Deutschlandfunk. Foto: Luft-Messstation, über dts Nachrichtenagentur  

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