Wissenschaftler haben einen bedeutenden Durchbruch erzielt, indem sie ein Material entdeckt haben, das Kohlendioxid schneller speichern kann als Bäume. Dabei geht es um die Schaffung hohler, käfigartiger Moleküle mit hoher Kapazität für Treibhausgase wie C02 und Schwefelhexafluorid. Die Fähigkeit des Materials, Kohlendioxid zu absorbieren, übertrifft die Geschwindigkeit, mit der Bäume gepflanzt werden, und bietet eine vielversprechende Lösung zur Bekämpfung des Klimawandels. Die von Wissenschaftlern der Heriot-Watt University in Edinburgh geleitete Forschung zielt darauf ab, drängende Umweltprobleme anzugehen. Die in der Fachzeitschrift „Nature Synthesis“ veröffentlichte Studie befasst sich mit dem Bedarf an effizienten Methoden zur Kohlenstoffabscheidung. Darüber hinaus könnten Fortschritte bei Computersimulationen und die mögliche Integration von künstlicher Intelligenz die Dinge verändern. „Die Kombination von rechnerischen Studien wie der unseren mit neuen KI-Technologien könnte ein noch nie dagewesenes Angebot an neuen Materialien schaffen, um die dringendsten gesellschaftlichen Herausforderungen zu lösen“, so Dr. Marc Little.
