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Bauernpräsident fürchtet Eskalationen bei Landwirt-Protesten

Nach gewaltsamen Protesten niederländischer Landwirte hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, vor Eskalationen bei Demos in Deutschland gewarnt. Er könne diese "nicht ausschließen", sagte Rukwied der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Der Unmut und die Enttäuschung über die Politik sind sehr groß", so der Bauernpräsident weiter. Die Politik mute den Bauernfamilien "einfach zu viel" zu. "Nur ein paar Beispiele sind der Aktionsplan Insektenschutz, die Düngeverordnung, das Mercosur-Abkommen und zunehmende Auflagen bei der Tierhaltung", sagte Rukwied. Für den kommenden Dienstag rufen Landwirte im Internet bundesweit zu Demonstrationen auf. Der Agrarfunktionär begrüßte die Aktionen: "Wir haben volles Verständnis für die Demonstranten. Wir sind solidarisch, solange die Aktionen gewaltfrei bleiben", sagte Rukwied der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Er hoffe, "dass die Demonstrationen friedlich verlaufen. Das ist auch mein Appell an die Berufskollegen", so der Bauernpräsident weiter. Am vergangenen Montag hatten Landwirte in Groningen das Verwaltungsgebäude der niederländischen Provinz gestürmt. Foto: Bauer auf Traktor, über dts Nachrichtenagentur  

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