Laut eines Berichts der „Bild“-Zeitung wollen die Bundesländer angesichts der rund 300.000 Flüchtlingskinder, die im nächsten Jahr in die Schule müssen, 7.835 zusätzliche Lehrkräfte einstellen. Das zeige eine Umfrage bei den Bildungsministerien der Bundesländer: Ganz vorne stehen laut der Zeitung Nordrhein-Westfalen (1.200 Stellen) und Bayern (1.700 Stellen). Allerdings ergeben die geplanten Lehrer-Neueinstellungen nur etwa eine Lehrkraft pro 37,5 Kinder.
„Viel zu wenig“, sagte Heinz-Peter Meidinger, Chef des Philologenverbands. Meidinger fordert mindestens 20.000 neue Stellen. „Sonst drohen massive Qualitätsverluste im Unterricht, Stundenausfall und größere Klassen“, warnte der Chef der Lehrergewerkschaft.
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