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Berlin informierte Washington voreilig über Transit-Streit-Einigung

Das Auswärtigen Amt hat laut eines Berichtes der Bild-Zeitung ein Schreiben an einen Vertreter der US-Regierung geschickt, demzufolge eine Einigung in den Gastransit-Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine erzielt worden sei. Tatsächlich wurde keine Einigung erreicht, die Verhandlungen liefen auch am Sonntag ergebnisoffen weiter. Ein Abteilungsleiter des Auswärtigen Amtes verschickte laut des Berichtes der Zeitung die E-Mail kurz vor der Unterzeichnung der Sanktionen gegen Nord Stream 2 durch US-Präsident Donald Trump am Freitag. Darin heißt es an einen Vertreter des US-Außenministeriums gerichtet, "die Vereinbarung über den zukünftigen Gastransit wurde vor einer Stunde unterzeichnet. Die Ergebnisse werden morgen um 14:00 offiziell präsentiert." Auf Anfrage der Bild-Zeitung teilte das Auswärtige Amt mit, am Freitag habe man sich auf eine "Rahmenvereinbarung" geeinigt, "der konkrete Transitvertrag soll bis Ende des Jahres" folgen. Foto: US-Flagge, über dts Nachrichtenagentur  
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