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Betriebswirtschaftliche Jobs im Hintergrund – ein Überblick

Betriebswirtschaft Betriebswirtschaftliche Jobs im Hintergrund – ein Überblick
Wenn die Menschen an Betriebswirtschaft denken, gehen sie meistens von Top-Managern aus, die große Unternehmen steuern. Darüber hinaus sind eventuell auch die Bereiche Controlling und Marketing bekannt. Bei über 4,9 Millionen Erwerbstätigen in der Schweiz und einer großen Anzahl von Arbeitsplätzen im betriebswirtschaftlichen Bereich macht dies jedoch nur einen Bruchteil aus. Es gibt in der Schweiz und auch in Deutschland noch zahlreiche andere Jobs, die sich mit Betriebswirtschaft in Verbindung bringen lassen. Im Folgenden werden einige Optionen einmal genauer vorgestellt.

  1. Die Produktionsplanung

Noch vor 20-30 Jahren ging es bei der Produktion entweder darum, möglichst günstig zu produzieren oder sich auf eine möglichst hohe Produktqualität zu konzentrieren. Mittlerweile spielen jedoch viele andere Faktoren eine wichtige Rolle:

  • Lieferzeit (Termintreue)
  • Variantenreichtum
  • Verfügbarkeit

Genau hier setzt die Produktionsplanung heute an. Es geht um Prozessoptimierung, Planung von Produktionsabläufen und Montage sowie Kapazitätsplanungen. Da nicht jedes Unternehmen eine komplette Abteilung für die Produktionsplanung aufweist, wird häufig auf externe Berater zurückgegriffen. Hier sieht die Jobsituation auch sehr gut aus, wie das Unternehmen Xpuls zeigt.

  1. Audit – interne Prüfung

Das Berufsbild des Prüfers im Unternehmen kann ganz unterschiedliche Ausprägungen annehmen:

  • Interne Audits von Geschäftsprozessen, um diese zu verbessern
  • Interne Audits in Bezug auf rechtliche Fragen (z.B. Buchhaltungsprüfung)
  • Joint Venture Audits

Ein interner Prüfer versucht also entweder, das eigene Unternehmen auf eine externe Prüfung (Steuerprüfung, Zertifizierung, Lizenzvergabe) vorzubereiten oder verbessert Geschäftsabläufe durch eine stetige Kontrolle und Dokumentation. Ein durchaus spannendes Berufsfeld mit vielen Möglichkeiten.

  1. Umwelt- und Ressourcenmanagement

Mittelfristig werden trotz des günstigen Ölpreises die Ressourcen teurer. Aus diesem Grund haben auch Unternehmen die Notwendigkeit erkannt, nachhaltiger und sparsamer zu produzieren. Darüber hinaus geht es beim Ressourcenmanagement jedoch auch um die Personalplanung für Projekte. Das Berufsbild des Umwelt- und Ressourcenmanagers ist dabei sehr vielfältig:

  • Identifikation von freien Personalressourcen im Unternehmen und deren Einsatzplanung bei Projekten
  • Teamentwicklung
  • Möglichst nachhaltiger Einsatz von Produktionsressourcen (Umweltmanagement)
  • Überwachung der Einhaltung rechtlicher Vorgaben (Umweltmanagement)

Der zielgerichtete Einsatz der eigenen Ressourcen ist für Unternehmen heute von stetig wachsender Bedeutung. So lassen sich vor allem Kosten sparen und die Transparenz verbessern. Umweltmanagement wird wegen knapperer Rohstoffe und gestiegenem Umweltbewusstsein immer wichtiger. Darüber hinaus geht es auch um die Tatsache, sich durch die Ausbeutung von Umweltressourcen nicht die eigene Geschäftsgrundlage zu entziehen. All diese Aspekte müssen angemessen gewürdigt werden und in die Planung einfließen.

Es gibt auch im betriebswirtschaftlichen Bereich Berufsbilder, die nicht so im Mittelpunkt stehen. Ob nun Prozessoptimierung, Audit oder Umweltmanagement – viele dieser Bereiche sind heute essenziell für den Erfolg von Unternehmen. Für BWL-Studenten ergibt sich daraus die Konsequenz, dass auch in Zukunft gute Berufschancen bestehen.

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