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Bitcoin – seriöse Geldanlage oder doch Schneeball-Prinzip?

Mittlerweile ist ein Bitcoin einige tausend Euro wert, um genau zu sein, rund 19.257 USD (Stand 07. Dezember 2020) und damit gerät das Rekordhoch von rund 19.700 Dollar wieder in Schlagdistanz. Dies ist ein Grund, einmal einen genaueren Blick auf die virtuelle Währung zu wagen, um diese als mögliches Anlageobjekt zu prüfen.

Was steckt hinter dem Bitcoin?

Nicht nur die Technikfreaks interessieren sich seit dem Bitcoin-Kurs Ende 2017 für die Kryptowährung, die seitdem ein Rekordhoch nach dem nächsten erreichte.

Sondern viele Investoren und Trader sowie normale Verbraucher spielen mit dem Gedanken, mit der Kryptowährung zu handeln bzw. diese zu kaufen. Aber wie ist es möglich, an dieses digitale Zahlungsmittel zu kommen? Im Netz gibt es unzählige Plattformen, die den Handel mit Bitcoin und Co. ermöglichen.

Heute steht der Bitcoin als Synonym für eine virtuelle Währung, bei der es sich um nichts anderes als um einen Zahlencode handelt. Dieser Code belegt das Recht des Inhabers an der virtuellen Münze. Innerhalb des Computer-Netzwerkes – dem Bitcoin-Netzwerk – können mithilfe des Codes Zahlungen erfolgen. Innerhalb des Netzwerkes werden diese durch den Code legitimiert. Weitgehend erfolgen die Zahlungen anonym und ohne eine zentrale Abwicklungsstelle.

Es gibt online unzählige Börsenanbieter, die es ermöglichen, Bitcoins zu kaufen, und diese in reale Währungen zurück zu tauschen. Dieser Tausch erfolgt gegen eine mehr oder weniger hohe Gebühr in der Regel unproblematisch. Das einzige was der Käufer (Trader) benötigt ist eine entsprechende Software auf seinem Computer oder mobilen Endgerät, bspw. wie Bitcoin Era.

Im Bereich des Krypto-Investings zählt Bitcoin Era zu den erfolgreichsten Bots. Dies ist vor allem auf die hervorragenden Ergebnisse zurückzuführen, wodurch die Plattform immer mehr Anleger anlockte. Die Gewinnspanne soll durch die ausgereifte Technologie maximiert und der Zeitaufwand für das Trading minimiert werden. Um es kurz zu fassen: Bitcoin Era ist eine überaus interessante Handelsplattform, wenn es um das Trading von Vermögenswerten geht.

Zu erwähnen ist, dass die Bitcoin-Börsen keiner staatlichen Aufsicht unterliegen und nicht reguliert sind. Das bedeutet, dass jeder der am Bitcoin-Netzwerk beteiligt ist, eine Tausch-Börse eröffnen kann.

Durch die Generierung neuer Code-Folgen werden neue Bitcoins mithilfe hoher Rechenleistungen erzeugt. Dieser Vorgang nennt sich Mining. Durch das Basisprogramm ist die Gesamtanzahl von Bitcoins auf 21 Millionen Münzen begrenzt, wobei aktuell mehr als 16 Millionen Münzen im Umlauf sind.

Der Bitcoin steigt stetig weiter

Ende November war der Bitcoin so wertvoll wie nie zuvor, denn der Kurs der Digitalwährung stieg auf 19.825 US-Dollar. Damit übertraf die digitale Währung das etwas drei Jahre alte Rekordhoch von 2017. Damals wurde auf Bitstamp ein Höchststand von 19.666 USD markiert, während auf anderen Plattformen, von denen es etliche gibt, die jeweiligen Rekordstände etwas abweichen.

Der Analyst Timo Emden (Emden Research) erklärte, dass die Anleger den jüngsten Markteinbruch zum Wiedereinstieg nutzen. Das bedeutet, dass frisches Geld von Anlegern, die bislang die Bitcoin-Ralley verpasst haben, in den Markt fließt. Mehr als 150 Prozent liegt der Bitcoin, auf Jahressicht, im Plus, während der Kurs im März noch bei 4000 Dollar lag. Vor allem wird die Ralley durch zwei Faktoren angefeuert:

Die hohe Volatilität an den Aktienmärkten und zum anderen werden von den globalen Notenbanken Billionen von Dollar in die Märkte gepumpt aufgrund der Hilfsprogramme in der Corona-Krise.

Genau das ist es, was die Investoren in alternative Anlagen treibt.

Darüber hinaus hoffen die Befürworter der Kryptowährung auf deren Massentauglichkeit. Der Handel mit Bitcoin und Co. hat sich in diesem Jahr stark professionalisiert. So kooperieren immer mehr Krypto-Start-ups mit den klassischen Finanzinstituten und Banken, dass die traditionelle Finanzwelt immer mehr mit dem Krypto-Universum verschmilzt.

Hinzu kommt, dass der Kryptoexperte bei PwC, Henri Arslanian der Ansicht ist, dass der Anstieg diesmal nachhaltiger ist, als 2017. Gegenüber dem Finanznachrichtendienst Bloomberg äußert sich Arslanian, dass es nun zahlreiche Möglichkeiten für institutionelle Anleger gibt, um über regulierte Börsen und/oder Instrumente in die Kryptowährung zu investieren.

Wird der Bitcoin noch weiter steigen?

Die Investoren und Trader, die sich bereits lange mit dem Bitcoin beschäftigen wissen, dass es nach dem Kursfeuerwerk 2017 die Kryptomärkte wieder abstürzten. Nun stellt sich die Frage, ob es sich bei dem aktuellen Kurs erneut nur um ein Strohfeuer handelt oder ob die Preisentwicklung nachhaltig ist.

Eines sollten Investoren und Trader dabei im Hinterkopf behalten: Grundsätzlich gilt es Vorsicht walten zu lassen, wenn es zu einer schnellen Kursentwicklung kommt. Schon so mancher Anleger musste Federn lassen aufgrund des berüchtigten Spruches „This time is different“. Aber wer genauer hinsieht, der wird feststellen, dass sich die Kryptomärkte heute in einigen Punkten deutlich von denen in 2017 unterscheiden.

Zum einen gibt es heute eine enorme Anzahl an Short-Produkten, die es den Anlegern ermöglichen auf fallende Kurse zu wetten. Ein weiterer Punkt ist, dass heute andere Player mitmischen als noch 2017. So waren es damals hauptsächlich Kleinanleger, welche die Kurse in die Höhe trieben, wobei der Wunsch nach schnellen Geld stand und nicht eine langfristige Anlage-Idee. Heute ist das anders, denn große Fondsgesellschaften und institutionelle Anleger sind in das Geschäft mit der Kryptowährung eingestiegen. Die Folge ist, dass die Volatilität von Bitcoin und Co nachweislich in den letzten Jahren gesunken ist. Zu guter Letzt sind die Märkte heute strenger reguliert, wodurch die Marktteilnehmer diszipliniert vorgehen.

Aber all das bedeutet zu guter Letzt nicht, dass die Kurse nicht fallen können. Das heißt, jeder Anleger muss sich darüber bewusst sein, dass Krypto-Assets weiterhin volatil sind.

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